{"type":"video","version":"1.0","provider_name":"funk","provider_url":"https://www.funk.net","title":"Tatsächlich diskutieren Forscher die Frage: Welchen Zweck haben Depressionen? Und wenn es eine genetische Veranlagung gibt, warum sind Depressionen nach hunderttausenden Jahren Evolution immer noch so verbreitet? - Die Antwort könnte sein: Depressionen – also intensives Grübeln, Melancholie & Lähmung – können helfen, soziale und persönliche Krisen, Stress & Belastungssituationen zu überstehen. Manche Evolutionspsychologen wie Andy Thomson & Paul Andrews fordern deshalb sogar, öfter auf die Verschreibung von Antidepressiva zu verzichten. - Dagegen spricht: Wer an klinischen Depressionen leidet, hat keinen Vorteil davon – zu groß ist die Lähmung und die Angst. Kritiker wie Peter Kramer sehen die Ideen der Evolutionspsychologie deshalb als Romantisierung von psychischen Erkrankungen – und loben die Errungenschaften der Medizin in puncto Antidepressiva. - Felix Lobrecht war bei @hypeculture.de zu Gast und hat dort über seine Depressionen gesprochen. Das ganze Video zum Thema Mental Health gibt es auf YouTube. - Quellen: The New York Times: Depression‘s Upside Andrews & Thomson (2009): The bright side of being blue: Depression as an adaptation for analyzing complex problems. Psychological Review, 116(3), S. 620–654.","author_name":"funk","author_url":"https://www.funk.net/formate/funkkanaele-12357/instagram/funk-32491/beitrag/2012439","thumbnail_url":"https://api.funk.net/www/images/instagram/reel/18044136100557172","html":"<iframe src=\"https://www.funk.net/formate/funkkanaele-12357/instagram/funk-32491/beitrag/2012439/embed\" width=\"405\" height=\"720\" allowfullscreen frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"></iframe>","width":405,"height":720}