{"type":"video","version":"1.0","provider_name":"funk","provider_url":"https://www.funk.net","title":"André berichtet hier von seinen Erfahrungen und teilt seine persönliche Meinung. \n- \nSchwule und bisexuelle Männer dürfen in Deutschland nur Blutspenden, wenn sie 12 Monate keinen Geschlechtsverkehr hatten. Das wurde 2017 beschlossen. Davor durften sie laut Transfusionsgesetz gar nicht spenden. Die Regel stammte aus einer Zeit, in der über HIV wenig bekannt war und gerade unter Homosexuellen weit verbreitet. Doch auch die 12-Monate-Regel sei diskriminierend und nicht nötig, sagt Alex aus der Community. Jede Blutspende wird nach der Entnahme im Labor untersucht. Die Testverfahren haben sich in den letzten Jahren verbessert. Die Wahrscheinlichkeit, sich mit HIV bei einer Bluttransfusion anzustecken, liegen bei eins zu zehn Millionen. \n- \n Viele homo- und bisexuelle Männer spenden trotzdem Blut, berichtet der Vorsitzende des Vereins “Schwules Blut”, Lars-Haucke Martens. Dazu würden sie auf den Fragebögen vor der Spende bei ihrer sexuellen Orientierung oder dem Zeitpunkt des letzten Sex lügen. Das ist eine Ordnungswidrigkeit und kann zu einem Bußgeld von 5000 Euro führen. Sollte der Spender mit HIV infiziert sein und mit seinem Blut jemand anderen anstecken, begeht der Spender eine Straftat. \n- \nQuellen: \nTransfusionsgesetz \nÄrzteblatt - HIV-Infektionsrisiko sinkt bei Bluttransfusion auf eins zu zehn Millionen \nAidshilfe - Blutspendeverbot für schwule und bisexuelle Männer \nSüddeutsche - Böses Blut","author_name":"funk","author_url":"https://www.funk.net/formate/funkkanaele-12357/instagram/funk-32491/beitrag/2013408","thumbnail_url":"https://api.funk.net/www/images/instagram/reel/17927467390551845","html":"<iframe src=\"https://www.funk.net/formate/funkkanaele-12357/instagram/funk-32491/beitrag/2013408/embed\" width=\"405\" height=\"720\" allowfullscreen frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"></iframe>","width":405,"height":720}