{"type":"video","version":"1.0","provider_name":"funk","provider_url":"https://www.funk.net","title":"Wer an Geflüchtete denkt, hat 2020 vor allem die schockierenden Bilder aus Moria im Kopf. Das Problem hinter diesen Bildern ist aber viel größer. Das zeigt die Zahl der Geflüchteten, die 2020 in Camps an den EU-Außengrenzen ankamen. Insgesamt sinkt die Zahl der Geflüchteten, die nach Europa kommen, seit dem Höhepunkt im Jahr 2015 aber kontinuierlich. \n-\n2015 kamen alleine im von der UNCHR als „mediterranen Raum” bezeichneten Gebiet mehr als 1 Million Geflüchtete an. 2020 waren es etwa 180.000 Menschen.\n-\nViele Geflüchtete in Griechenland sind nach dem Brand im Camp Moria auf Lesbos obdachlos geworden. Mehr als 7000 Geflüchtete sind aktuell im Nachfolge-Camp Kara Tepe untergekommen. Auch hier sind die Zustände laut verschiedener Medienberichte kaum zu ertragen: Es gibt kein fließendes Wasser, keinen Strom und auch kein Abwassersystem. In Bosnien ist die Lage für viele Geflüchtete nach dem Brand im Camp Lipa ebenfalls dramatisch. Das sind Zustände, die besonders während einer globalen Pandemie verheerend sein können.\n-\nQuelle: UNHCR","author_name":"funk","author_url":"https://www.funk.net/formate/funkkanaele-12357/instagram/funk-32491/beitrag/2013554","thumbnail_url":"https://api.funk.net/www/images/instagram/reel/17936584600449731","html":"<iframe src=\"https://www.funk.net/formate/funkkanaele-12357/instagram/funk-32491/beitrag/2013554/embed\" width=\"405\" height=\"720\" allowfullscreen frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"></iframe>","width":405,"height":720}