{"type":"video","version":"1.0","provider_name":"funk","provider_url":"https://www.funk.net","title":"Gestern ist im Europäischen Parlament was Besonderes passiert: Die schwedische Abgeordnete Abir Al-Sahlani hat eine Rede zum Freiheitskampf der iranischen Frauen gehalten – und sich am Ende aus Solidarität selbst die Haare abgeschnitten.\n-\nDie Frauen im Iran gehen seit drei Wochen auf die Straße. Der Grund: Der ungeklärte Tod der jungen Iranerin Jina Amini, die wegen eines „fehlerhaft” sitzenden Kopftuchs von der Sittenpolizei verhaftet wurde. Noch auf der Wache erlitt Jina Amini eine Hirnblutung – viele vermuten Polizeigewalt als Todesursache.\n-\nDer Fall hat eine Welle der Solidarität ausgelöst: Überall im Land verbrennen die Frauen ihre Kopftücher und schneiden sich – wie Abir Al-Sahlani – öffentlich die Haare ab, um gegen das Regime zu protestieren.\n-\n„Genug mit den Pressemeldungen, genug mit dem Drumherum-Gerede. Es ist Zeit, die Stimme zu erheben, es ist Zeit zu handeln”, sagte Al-Sahlani in ihrer Rede und kritisierte auch den EU-Außenbeauftragten Josep Borell für seinen fehlenden Mut, vor der UN-Generalversammlung für die iranischen Frauen Position zu beziehen.\n-\nDie liberale Politikerin beendete ihre emotionale Rede mit \"Jin, Jiyan, Azadi - einem Protestruf aus der kurdischen Unabhängigkeitsbewegung, der \"Frauen, Leben, Freiheit\" bedeutet. Im Iran wird der Ruf aktuell auch im Zusammenhang mit dem Tod von Amini aufgegriffen.\n-\nWie findet ihr die Geste der Abgeordneten? Beschäftigt euch die Situation der Frauen im Iran?\n-\nMehr Politik findet ihr bei @die.da.oben","author_name":"funk","author_url":"https://www.funk.net/formate/funkkanaele-12357/instagram/funk-32491/beitrag/2046596","thumbnail_url":"https://api.funk.net/www/images/instagram/reel/18010235299462719","html":"<iframe src=\"https://www.funk.net/formate/funkkanaele-12357/instagram/funk-32491/beitrag/2046596/embed\" width=\"405\" height=\"720\" allowfullscreen frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"></iframe>","width":405,"height":720}