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16. Juli 2020

Kritik: BERLIN ALEXANDERPLATZ (Deutschland, 2020)

Francis (Welket Bungué) ist ein Afrikaner, der nach einem sicheren Leben in Europa trachtet, doch schon bei der illegalen Überfahrt gerät sein Schiff in einen Sturm. Er ertrinkt fast, doch landet in Deutschland. Bemüht um ein anständiges Leben gerät er durch die Schlangenzunge des zwielichtigen Reinhold (Albrecht Schuch) in die Kriminalität. So verdient er eine Menge Geld, doch als er sich in die junge Mieze (Jella Haase) verliebt, will er sein Leben umkrempeln. Berlin Alexanderplatz wurde zum Opfer der Corona-Krise. Das gigantische Filmprojekt, das von verschiedensten Filmförderungen finanziert wurde, musste mehrmals verschoben werden. Nun ist es so weit und man fragt sich, ob die Zuschauer bereit sind. Sind sie bereit nach den Lockerungen wieder in die Kinos zu strömen? Sind sie bereit für einen solchen Film? Wir bleiben gespannt. Berlin Alexanderplatz ist ein kräftezehrendes Kino-Epos, das mit hervorragenden Darstellern, schrillen Bildern und unvergleichlichen Klängen die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte eines afrikanischen Flüchtlings in Berlin zeichnet. Die zutiefst menschliche Geschichte über den Kreislauf der Gewalt fasziniert, wenn man sich denn darauf einlässt.

Cinema Strikes Back

Das Paradies der Nerds informiert unterhaltsam und medientheoretisch fundiert über Filme, Comics, Serien, Videospiele und Bücher.

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Was heißt das?

16. Juli 2020

Kritik: BERLIN ALEXANDERPLATZ (Deutschland, 2020)

Francis (Welket Bungué) ist ein Afrikaner, der nach einem sicheren Leben in Europa trachtet, doch schon bei der illegalen Überfahrt gerät sein Schiff in einen Sturm. Er ertrinkt fast, doch landet in Deutschland. Bemüht um ein anständiges Leben gerät er durch die Schlangenzunge des zwielichtigen Reinhold (Albrecht Schuch) in die Kriminalität. So verdient er eine Menge Geld, doch als er sich in die junge Mieze (Jella Haase) verliebt, will er sein Leben umkrempeln. Berlin Alexanderplatz wurde zum Opfer der Corona-Krise. Das gigantische Filmprojekt, das von verschiedensten Filmförderungen finanziert wurde, musste mehrmals verschoben werden. Nun ist es so weit und man fragt sich, ob die Zuschauer bereit sind. Sind sie bereit nach den Lockerungen wieder in die Kinos zu strömen? Sind sie bereit für einen solchen Film? Wir bleiben gespannt. Berlin Alexanderplatz ist ein kräftezehrendes Kino-Epos, das mit hervorragenden Darstellern, schrillen Bildern und unvergleichlichen Klängen die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte eines afrikanischen Flüchtlings in Berlin zeichnet. Die zutiefst menschliche Geschichte über den Kreislauf der Gewalt fasziniert, wenn man sich denn darauf einlässt.

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