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22. März 2022

Beklaut & betrogen: Falsches Spiel in der eigenen Wohnung | Der Fall Raphael K.

Als Couchsurfer mit immer wechselnden Namen und Rollen verschafft sich Raphael K. Zutritt zu privaten Wohnungen. Dort freundet er sich mit den Bewohner:innen an und gewinnt ihr Vertrauen. Er verbringt viel Zeit mit den Menschen und tut ihnen Gutes, lädt sie ein, ist behilflich, kocht für sie. Doch dann beklaut er sie und verschwindet, bricht alle Kontakte ab. Raphael K. wendet seine Masche auf verschiedenen Internet-Plattformen an. Leyla* lernt Raphael K. unter dem Namen Florian kennen. Er verbringt zwei Abende mit ihr - und klaut ihr dann Geld. Auch die Journalistin Anita* ist eine von vielen Betrogenen. Die Polizei beginnt nach Raphael K. zu suchen, doch der Mann mit den vielen Identitäten ist nicht so leicht zu fassen. *Namen geändert

Der Fall

Die Hosts von Der Fall wollen Psyche von Opfern und Täter:innen verstehen und fragen nach dem gesellschaftlichen Zusammenhang.

Der Fall gibt es auch hier:

Was heißt das?

22. März 2022

Beklaut & betrogen: Falsches Spiel in der eigenen Wohnung | Der Fall Raphael K.

Als Couchsurfer mit immer wechselnden Namen und Rollen verschafft sich Raphael K. Zutritt zu privaten Wohnungen. Dort freundet er sich mit den Bewohner:innen an und gewinnt ihr Vertrauen. Er verbringt viel Zeit mit den Menschen und tut ihnen Gutes, lädt sie ein, ist behilflich, kocht für sie. Doch dann beklaut er sie und verschwindet, bricht alle Kontakte ab. Raphael K. wendet seine Masche auf verschiedenen Internet-Plattformen an. Leyla* lernt Raphael K. unter dem Namen Florian kennen. Er verbringt zwei Abende mit ihr - und klaut ihr dann Geld. Auch die Journalistin Anita* ist eine von vielen Betrogenen. Die Polizei beginnt nach Raphael K. zu suchen, doch der Mann mit den vielen Identitäten ist nicht so leicht zu fassen. *Namen geändert

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vor 5 Monaten12:50

Wie gefährlich ist es heute als Prostituierte in Hamburg? | Der Fall Fritz Honka

Es ist der 17. Juli 1975. Ein Dachstuhl im Hamburger Stadtteil St.Pauli brennt. Dabei werden vier verkohlte und zerstückelte Frauenleichen gefunden. Der unscheinbare Mieter, der 40-jährige Nachtwächter Fritz Honka, wird schnell festgenommen. Wie sind die Frauen ums Lebens gekommen? Und wer waren sie? Kaum einer vermisst sie nach ihrem Verschwinden. Es sind Frauen aus dem Hamburger Milieu der oft obdachlosen Prostituierten, die alkoholabhängig in den Bars sitzen, zum Beispiel in der Kneipe “Zum Goldenen Handschuh”. Frauen, von denen Männer wie Honka denken, sie können mit ihnen machen, was sie wollen. Honka verbringt seine Freizeit in diesen Kneipen, trinkt sich dort in die Bewusstlosigkeit, nimmt die Prostituierten von der Reeperbahn tagelang mit zu sich nach Hause - und tötet letztendlich vier Menschen. Heute ist der Name Fritz Honka so etwas wie eine popkulturelle Referenz: Bücher, Filme, Tourist:innen in Honkas Stammkneipen und vor seinem Haus - quasi Kultstatus für den Täter. Um die Opfer Gertrud Bräuer, Anna Beuschel, Frieda Roblick und Ruth Schult geht es kaum. Unsere Host und Psychologie-Studentin Chantale fragt sich, warum Menschen einfach so vergessen werden können, dass sie nirgends vermisst werden. Wäre solch ein Verbrechen heute noch möglich? Sind insbesondere Prostituierte auch heute noch dem Gesetz der Straße ausgesetzt und schutzlos gegenüber Menschen wie Fritz Honka?

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