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Staffel 1 - Episode 1

29. März 2022

Für 2.000 Euro verkauft | Der Fall Andrea K.

Niedersachsen, 2019: Die 19-jährige Andrea K. wird durch ihre Drogensucht in die Prostitution getrieben. Als ihr psychischer Zustand zunehmend schlechter wird, will ihr angeblicher Liebhaber sie loswerden und verkauft sie an einen Zuhälter. Andrea K. entwickelt eine paranoide Schizophrenie, sie halluziniert und ist manchmal länger nicht ansprechbar. Im April 2020 findet ein Binnenschiffer eine unbekleidete Leiche. Andrea K. wurde an eine Betonplatte gefesselt und in die Weser geworfen. Darüber herrscht von Anfang an kein Zweifel. Doch wer hat ihr das angetan? Auf der Suche nach den Mörder:innen legt das Gericht den Leidensweg der jungen Frau offen. Drei Verdächtige stehen im Dezember 2020 vor Gericht. Sie schweigen während des gesamten Prozess. Auch die Beweislage ist uneindeutig: Wer hat Andrea als Letztes gesehen? Das führt schließlich dazu, dass niemand wegen der Tötung von Andrea K. belangt werden kann. Unsere Host und Journalistin Yannah fragt sich: Wie ist das möglich?

Der Fall

Die Hosts von Der Fall wollen Psyche von Opfern und Täter:innen verstehen und fragen nach dem gesellschaftlichen Zusammenhang.

Der Fall gibt es auch hier:

Was heißt das?

Staffel 1 - Episode 1

29. März 2022

Für 2.000 Euro verkauft | Der Fall Andrea K.

Niedersachsen, 2019: Die 19-jährige Andrea K. wird durch ihre Drogensucht in die Prostitution getrieben. Als ihr psychischer Zustand zunehmend schlechter wird, will ihr angeblicher Liebhaber sie loswerden und verkauft sie an einen Zuhälter. Andrea K. entwickelt eine paranoide Schizophrenie, sie halluziniert und ist manchmal länger nicht ansprechbar. Im April 2020 findet ein Binnenschiffer eine unbekleidete Leiche. Andrea K. wurde an eine Betonplatte gefesselt und in die Weser geworfen. Darüber herrscht von Anfang an kein Zweifel. Doch wer hat ihr das angetan? Auf der Suche nach den Mörder:innen legt das Gericht den Leidensweg der jungen Frau offen. Drei Verdächtige stehen im Dezember 2020 vor Gericht. Sie schweigen während des gesamten Prozess. Auch die Beweislage ist uneindeutig: Wer hat Andrea als Letztes gesehen? Das führt schließlich dazu, dass niemand wegen der Tötung von Andrea K. belangt werden kann. Unsere Host und Journalistin Yannah fragt sich: Wie ist das möglich?

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vor 2 Monaten12:50

Wie gefährlich ist es heute als Prostituierte in Hamburg? | Der Fall Fritz Honka

Es ist der 17. Juli 1975. Ein Dachstuhl im Hamburger Stadtteil St.Pauli brennt. Dabei werden vier verkohlte und zerstückelte Frauenleichen gefunden. Der unscheinbare Mieter, der 40-jährige Nachtwächter Fritz Honka, wird schnell festgenommen. Wie sind die Frauen ums Lebens gekommen? Und wer waren sie? Kaum einer vermisst sie nach ihrem Verschwinden. Es sind Frauen aus dem Hamburger Milieu der oft obdachlosen Prostituierten, die alkoholabhängig in den Bars sitzen, zum Beispiel in der Kneipe “Zum Goldenen Handschuh”. Frauen, von denen Männer wie Honka denken, sie können mit ihnen machen, was sie wollen. Honka verbringt seine Freizeit in diesen Kneipen, trinkt sich dort in die Bewusstlosigkeit, nimmt die Prostituierten von der Reeperbahn tagelang mit zu sich nach Hause - und tötet letztendlich vier Menschen. Heute ist der Name Fritz Honka so etwas wie eine popkulturelle Referenz: Bücher, Filme, Tourist:innen in Honkas Stammkneipen und vor seinem Haus - quasi Kultstatus für den Täter. Um die Opfer Gertrud Bräuer, Anna Beuschel, Frieda Roblick und Ruth Schult geht es kaum. Unsere Host und Psychologie-Studentin Chantale fragt sich, warum Menschen einfach so vergessen werden können, dass sie nirgends vermisst werden. Wäre solch ein Verbrechen heute noch möglich? Sind insbesondere Prostituierte auch heute noch dem Gesetz der Straße ausgesetzt und schutzlos gegenüber Menschen wie Fritz Honka?

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