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15. Juni 2021

Getötet mit Pfefferpistole - aus Notwehr? | Der Fall Boris R.

Bergisch Gladbach, 2018: In der Nachbarschaft werden Autoreifen zerstochen - Marian B. verdächtigt Boris R. Als er den Nachbarn auf frischer Tat ertappen will, schlägt dieser ihm mit der Faust ins Gesicht. Marian B. zückt daraufhin eine #Pfefferpistole und schießt auf ihn. Bis zu diesem Zeitpunkt, so stellt das Gericht später fest, handelte er aus Notwehr. Doch im Anschluss fällt ein zweiter Schuss. Es kommt zum Prozess. Unsere Host und Rechtsanwältin Xenia beschäftigt die Frage: Was ist Notwehr und wo sind die Grenzen?

Der Fall

Die Hosts von Der Fall wollen Psyche von Opfern und Täter:innen verstehen und fragen nach dem gesellschaftlichen Zusammenhang.

Der Fall gibt es auch hier:

Was heißt das?

15. Juni 2021

Getötet mit Pfefferpistole - aus Notwehr? | Der Fall Boris R.

Bergisch Gladbach, 2018: In der Nachbarschaft werden Autoreifen zerstochen - Marian B. verdächtigt Boris R. Als er den Nachbarn auf frischer Tat ertappen will, schlägt dieser ihm mit der Faust ins Gesicht. Marian B. zückt daraufhin eine #Pfefferpistole und schießt auf ihn. Bis zu diesem Zeitpunkt, so stellt das Gericht später fest, handelte er aus Notwehr. Doch im Anschluss fällt ein zweiter Schuss. Es kommt zum Prozess. Unsere Host und Rechtsanwältin Xenia beschäftigt die Frage: Was ist Notwehr und wo sind die Grenzen?

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vor 5 Monaten12:50

Wie gefährlich ist es heute als Prostituierte in Hamburg? | Der Fall Fritz Honka

Es ist der 17. Juli 1975. Ein Dachstuhl im Hamburger Stadtteil St.Pauli brennt. Dabei werden vier verkohlte und zerstückelte Frauenleichen gefunden. Der unscheinbare Mieter, der 40-jährige Nachtwächter Fritz Honka, wird schnell festgenommen. Wie sind die Frauen ums Lebens gekommen? Und wer waren sie? Kaum einer vermisst sie nach ihrem Verschwinden. Es sind Frauen aus dem Hamburger Milieu der oft obdachlosen Prostituierten, die alkoholabhängig in den Bars sitzen, zum Beispiel in der Kneipe “Zum Goldenen Handschuh”. Frauen, von denen Männer wie Honka denken, sie können mit ihnen machen, was sie wollen. Honka verbringt seine Freizeit in diesen Kneipen, trinkt sich dort in die Bewusstlosigkeit, nimmt die Prostituierten von der Reeperbahn tagelang mit zu sich nach Hause - und tötet letztendlich vier Menschen. Heute ist der Name Fritz Honka so etwas wie eine popkulturelle Referenz: Bücher, Filme, Tourist:innen in Honkas Stammkneipen und vor seinem Haus - quasi Kultstatus für den Täter. Um die Opfer Gertrud Bräuer, Anna Beuschel, Frieda Roblick und Ruth Schult geht es kaum. Unsere Host und Psychologie-Studentin Chantale fragt sich, warum Menschen einfach so vergessen werden können, dass sie nirgends vermisst werden. Wäre solch ein Verbrechen heute noch möglich? Sind insbesondere Prostituierte auch heute noch dem Gesetz der Straße ausgesetzt und schutzlos gegenüber Menschen wie Fritz Honka?

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