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10. August 2021

Messerattacke: Töten für den eigenen Hund | Der Fall Theo

Am Gartenzaun kommt es zwischen zwei Hundehalter:innen zum Streit. Die Stimmung überträgt sich auf die Tiere und es dauert nicht lange, bis der American Staffordshire Terrier Mix Theo den Chihuahua-Rüden Max angreift. Daraufhin holt Max’ Herrchen Klaus B. ein Taschenmesser heraus und sticht dreimal auf Theo ein, der den Angriff nicht überlebt. Wie konnte die Situation so eskalieren? Klaus B. sagt, Theo hätte seinen Hund in den Hals gebissen, die Messerattacke sei notwendig gewesen, um Max’ Leben zu retten. Theos Besitzerin Vittorina L. nimmt die Situation anders wahr: Der American Staffordshire Terrier Mix hätte Max am Hals gepackt und zu Boden gedrückt. Unsere Host und Rechtsanwältin Xenia will herausfinden, ob Klaus B. tatsächlich aus einer notwehrähnlichen Situation heraus gehandelt hat oder ob es eine strafbare Tötung war.

Der Fall

Die Hosts von Der Fall wollen Psyche von Opfern und Täter:innen verstehen und fragen nach dem gesellschaftlichen Zusammenhang.

Der Fall gibt es auch hier:

Was heißt das?

10. August 2021

Messerattacke: Töten für den eigenen Hund | Der Fall Theo

Am Gartenzaun kommt es zwischen zwei Hundehalter:innen zum Streit. Die Stimmung überträgt sich auf die Tiere und es dauert nicht lange, bis der American Staffordshire Terrier Mix Theo den Chihuahua-Rüden Max angreift. Daraufhin holt Max’ Herrchen Klaus B. ein Taschenmesser heraus und sticht dreimal auf Theo ein, der den Angriff nicht überlebt. Wie konnte die Situation so eskalieren? Klaus B. sagt, Theo hätte seinen Hund in den Hals gebissen, die Messerattacke sei notwendig gewesen, um Max’ Leben zu retten. Theos Besitzerin Vittorina L. nimmt die Situation anders wahr: Der American Staffordshire Terrier Mix hätte Max am Hals gepackt und zu Boden gedrückt. Unsere Host und Rechtsanwältin Xenia will herausfinden, ob Klaus B. tatsächlich aus einer notwehrähnlichen Situation heraus gehandelt hat oder ob es eine strafbare Tötung war.

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vor 9 Monaten12:50

Wie gefährlich ist es heute als Prostituierte in Hamburg? | Der Fall Fritz Honka

Es ist der 17. Juli 1975. Ein Dachstuhl im Hamburger Stadtteil St.Pauli brennt. Dabei werden vier verkohlte und zerstückelte Frauenleichen gefunden. Der unscheinbare Mieter, der 40-jährige Nachtwächter Fritz Honka, wird schnell festgenommen. Wie sind die Frauen ums Lebens gekommen? Und wer waren sie? Kaum einer vermisst sie nach ihrem Verschwinden. Es sind Frauen aus dem Hamburger Milieu der oft obdachlosen Prostituierten, die alkoholabhängig in den Bars sitzen, zum Beispiel in der Kneipe “Zum Goldenen Handschuh”. Frauen, von denen Männer wie Honka denken, sie können mit ihnen machen, was sie wollen. Honka verbringt seine Freizeit in diesen Kneipen, trinkt sich dort in die Bewusstlosigkeit, nimmt die Prostituierten von der Reeperbahn tagelang mit zu sich nach Hause - und tötet letztendlich vier Menschen. Heute ist der Name Fritz Honka so etwas wie eine popkulturelle Referenz: Bücher, Filme, Tourist:innen in Honkas Stammkneipen und vor seinem Haus - quasi Kultstatus für den Täter. Um die Opfer Gertrud Bräuer, Anna Beuschel, Frieda Roblick und Ruth Schult geht es kaum. Unsere Host und Psychologie-Studentin Chantale fragt sich, warum Menschen einfach so vergessen werden können, dass sie nirgends vermisst werden. Wäre solch ein Verbrechen heute noch möglich? Sind insbesondere Prostituierte auch heute noch dem Gesetz der Straße ausgesetzt und schutzlos gegenüber Menschen wie Fritz Honka?