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9. April 2021

Muss man sich noch outen? - mit Rosa kocht grün

In seiner Jugend sollte man Spaß haben, sich ausprobieren und rausfinden, was man eigentlich will. Das gilt auch für die Sexualität. Also eigentlich alles cool, oder? Aber wenn das so ist warum braucht man dann ein großes Coming Out, wenn man z.B. als Mädchen auf Mädchen steht? Warum braucht man das nicht, wenn man heterosexuell ist? Und, warum muss man seine Sexualität immer labeln? Um diese Fragen zu beantworten, habe ich mich mit Rosa vom funk Insta-Kochkanal "Rosa kocht grün" zusammen gesetzt. Rosa wurde im Job schon einmal in eine extra Umkleide verbannt - WTF! Wir reden auch über ihr Outing und warum, ich den Reliunterricht gewechselt habe. Jede Menge Gesprächsstoff also! Falls ihr von LSBTIQ* Diskriminierung betroffen seid, gibt es Anlaufstellen wie diese: https://www.antidiskriminierungsstelle.de https://www.anyway-koeln.de/ Oder als Nachtoption: Telefonseelsorge 0800 / 11 10 111 (bei der Telefonseelsorge arbeiten die Menschen am Hörer ehrenamtlich und haben zum größten Teil keine therapeutische Ausbildung)

Komplett Verwirrt

Rafaela spricht über Schuldruck, Liebeskummer, Sex, Depressionen und Selbstfindung in der Pubertät.

9. April 2021

Muss man sich noch outen? - mit Rosa kocht grün

In seiner Jugend sollte man Spaß haben, sich ausprobieren und rausfinden, was man eigentlich will. Das gilt auch für die Sexualität. Also eigentlich alles cool, oder? Aber wenn das so ist warum braucht man dann ein großes Coming Out, wenn man z.B. als Mädchen auf Mädchen steht? Warum braucht man das nicht, wenn man heterosexuell ist? Und, warum muss man seine Sexualität immer labeln? Um diese Fragen zu beantworten, habe ich mich mit Rosa vom funk Insta-Kochkanal "Rosa kocht grün" zusammen gesetzt. Rosa wurde im Job schon einmal in eine extra Umkleide verbannt - WTF! Wir reden auch über ihr Outing und warum, ich den Reliunterricht gewechselt habe. Jede Menge Gesprächsstoff also! Falls ihr von LSBTIQ* Diskriminierung betroffen seid, gibt es Anlaufstellen wie diese: https://www.antidiskriminierungsstelle.de https://www.anyway-koeln.de/ Oder als Nachtoption: Telefonseelsorge 0800 / 11 10 111 (bei der Telefonseelsorge arbeiten die Menschen am Hörer ehrenamtlich und haben zum größten Teil keine therapeutische Ausbildung)

25 Videos
vor 4 Monaten33:15

Fotos im Bikini – bin ich eine Schl*mp*? - mit Maria Popov

Folgendes Szenario: Ich bin mit meinen Freunden im Urlaub und wir machen Fotos am Strand im Bikini. Ein paar gefallen mir besonders gut und ich poste sie auf Instagram. Aber ich bekomme kein positives Feedback, sondern werde “geslutshamed“. Also beleidigt und niedergemacht, dass ich mich “zu freizügig” zeige. Warum ist das so? Und, warum wird in meiner Wahrnehmung Freizügigkeit vor allem bei Frauen heftig kritisiert? Um diese Fragen zu beantworten, habe ich meine funk Kollegin Maria Popov vom YouTube Kanal “Auf Klo” eingeladen. Denn sie befasst sich jede Woche genau mit solchen Themen. Maria hat mir erzählt, wie sie mit Bikinifoto-Beleidigungen umgeht und von ihrem “Oben-Ohne-Test” im Park. Ich fand es spannend, was ihr geholfen hat selbstbewusster zu sein, und zu erfahren, warum sie heute über Slut-Shaming lachen kann. Hilfe und Unterstützung für Betroffene: https://psychenet.de/de/ oder bei regionalen sozialpsychiatrischen Diensten (Wohnort und sozialpsychatrischer Dienst googlen) Hilftsportal Sexueller Missbrauch des Bundesfamilienministeriums https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html Als Nachtoption bei der Telefonseelsorge 0800 / 11 10 111 (bei der Telefonseelsorge arbeiten die Menschen am Hörer ehrenamtlich und haben zum größten Teil keine therapeutische Ausbildung) Beratungsstellen bzw. Hilfsangebote, von denen Maria spricht: https://hateaid.org/ und https://dickstinction.com/ Marias Oben-Ohne-Experiment könnt ihr euch hier anschauen: https://youtube.com/watch?v=5TN_Y2igNPI&feature=share

vor 5 Monaten48:29

Nachts sicher unterwegs Mädchen vs. Jungs

Hier sind ein paar Sätze, die mir als Mädchen schon seit ich klein bin, immer gesagt wurden: „Wenn du nachts alleine unterwegs bist, zieh dich nicht aufreizend an!“; "Pass auf deinen Drink auf!“; „Geh bitte nicht idurch die Unterführung, auch wenn der Weg kürzer ist.“ All das wurde mir gesagt, um mich zu schützen. Und zwar vor Männern. Aber wenn Männer diejenigen sind, von denen die Gefahr ausgeht, warum wurden meine männlichen Mitschüler und Bekannten nie bzw. viel weniger mit dem Thema konfrontiert? Und, warum herrscht aus meiner Sicht bei Jungs auch so viel Unwissenheit darüber, was wir tagtäglich machen müssen, um uns vor ihnen oder den schwarzen Schafen unter ihnen zu schützen? Genau das habe ich Colin gefragt. Colin engagiert sich offline sowie online dafür, dass auch Jungs verstehen, warum eben genau sie sich mehr mit dem Thema befassen sollten. Und, warum sexuelle Belästigung letztendlich Männersache ist. #meinung Wenn ihr selbst betroffen seid oder jemanden kennt, der betroffen ist, könnt ihr euch Hilfe und Infos unter anderem bei den folgenden Organisationen und Diensten holen: Frauen Notruf: https://www.frauennotruf-hamburg.de/beratung-unterstuetzung/hilfsangebote/ Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de/ Hilfeportal Sexueller Missbrauch: https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html Quellen: 3:30 https://www.dw.com/de/fall-sarah-everard-polizist-wegen-mordes-angeklagt/a-56860923 6:55 https://www.bbc.com/news/uk-56396960 7:10 https://www.nytimes.com/2021/03/13/world/europe/sarah-everard-vigil-rally.html 10:14 https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/studie-sexualisierte-gewalt-hochschule-merseburg-100.html

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