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10. Oktober 2018

Hambacher Forst: Wie der Protest den Wald gerettet hat. Vorerst.

Ben begleitet die Situation im Hambacher Forst am RWE Tagebau Hambach schon seit Jahren, war mit den Waldbesetzern auf ihren Baumhäusern, aber auch mit dem RWE Werkschutz rund um den Braunkohle-Tagebau am Hambacher Forst unterwegs. Für die letzte Schlacht um den Hambi ist Ben in den Hambacher Wald zurückgekehrt um eine weitere Reportage über den Hambacher Forst zu drehen. Seit sechs Jahren wird der Hambacher Forst von Klimaaktivisten besetzt, sie wollen verhindern, dass der Wald gerodet wird und gegen die klimaschädliche Braunkohle demonstrieren. In den vergangenen Jahren hat RWE den Wald wiederholt räumen lassen und immer wieder Teile des Hambacher Forsts gerodet. Jetzt wird um die letzten 10% des Hambacher Forsts gestritten. Im Lauf der Jahre sind Umweltverbände wie Greenpeace und der Bund für Umwelt und Naturschutz auf den Protest im Hambacher Forst aufmerksam geworden. Sie konnten die Rodung der verbleibenden Teile des Hambacher Forsts durch Klagen immer wieder hinauszögern. Im Herbst 2018 haben die Räumung der Baumhäuser und die Proteste die Polizei wochenlang für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. RWE hatte die Rodung des Hambacher Forsts ab Mitte Oktober geplant. Am Ende sollte im Hambacher Forst aber alles anders kommen. Weil beim Oberverwaltungsgericht Münster noch eine Klage des Bund für Umwelt und Naturschutz vorliegt, darf der Hambacher Forst vorerst nicht gerodet werden. Erst wenn geklärt ist, ob die gefährdeten Tierarten im Hambacher Forst ein Rodungsverbot begründen können und auch nur dann, wenn RWE belegen kann, dass die Rodungen des Hambacher Forstes und der Abbau der darunterliegenden Braunkohle für die Versorgungssicherheit unerlässlich ist, darf der Hambacher Forst gerodet werden. Da die Klärung dieser Fragen voraussichtlich Jahre in Anspruch nehmen wird, ist der Hambacher Forst fürs Erste sicher. Hier der erste Film über die Waldbesetzer und ihren Protest im Hambacher Forst sehen: https://youtu.be/ixi53hNWEqw Hier der Film über den RWE Werkschutz beim Tagebau am Hambacher Forst: https://youtu.be/Ea_5CluYuH8 Musik: Bloc Party – Helicopter Team: Ben Bode, Maik Arnold, Katrin Schlusen, Julia von Cube, Sarah Sanner Ihr findet uns auch hier: Twitter: https://Twitter.com/reporter Facebook: http://Facebook.com/Reporter.offiziell/ #reporter gehört zu #funk: YouTube: http://youtube.com/funkofficial funk Web-App: http://go.funk.net Facebook: https://www.facebook.com/funk/

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10. Oktober 2018

Hambacher Forst: Wie der Protest den Wald gerettet hat. Vorerst.

Ben begleitet die Situation im Hambacher Forst am RWE Tagebau Hambach schon seit Jahren, war mit den Waldbesetzern auf ihren Baumhäusern, aber auch mit dem RWE Werkschutz rund um den Braunkohle-Tagebau am Hambacher Forst unterwegs. Für die letzte Schlacht um den Hambi ist Ben in den Hambacher Wald zurückgekehrt um eine weitere Reportage über den Hambacher Forst zu drehen. Seit sechs Jahren wird der Hambacher Forst von Klimaaktivisten besetzt, sie wollen verhindern, dass der Wald gerodet wird und gegen die klimaschädliche Braunkohle demonstrieren. In den vergangenen Jahren hat RWE den Wald wiederholt räumen lassen und immer wieder Teile des Hambacher Forsts gerodet. Jetzt wird um die letzten 10% des Hambacher Forsts gestritten. Im Lauf der Jahre sind Umweltverbände wie Greenpeace und der Bund für Umwelt und Naturschutz auf den Protest im Hambacher Forst aufmerksam geworden. Sie konnten die Rodung der verbleibenden Teile des Hambacher Forsts durch Klagen immer wieder hinauszögern. Im Herbst 2018 haben die Räumung der Baumhäuser und die Proteste die Polizei wochenlang für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. RWE hatte die Rodung des Hambacher Forsts ab Mitte Oktober geplant. Am Ende sollte im Hambacher Forst aber alles anders kommen. Weil beim Oberverwaltungsgericht Münster noch eine Klage des Bund für Umwelt und Naturschutz vorliegt, darf der Hambacher Forst vorerst nicht gerodet werden. Erst wenn geklärt ist, ob die gefährdeten Tierarten im Hambacher Forst ein Rodungsverbot begründen können und auch nur dann, wenn RWE belegen kann, dass die Rodungen des Hambacher Forstes und der Abbau der darunterliegenden Braunkohle für die Versorgungssicherheit unerlässlich ist, darf der Hambacher Forst gerodet werden. Da die Klärung dieser Fragen voraussichtlich Jahre in Anspruch nehmen wird, ist der Hambacher Forst fürs Erste sicher. Hier der erste Film über die Waldbesetzer und ihren Protest im Hambacher Forst sehen: https://youtu.be/ixi53hNWEqw Hier der Film über den RWE Werkschutz beim Tagebau am Hambacher Forst: https://youtu.be/Ea_5CluYuH8 Musik: Bloc Party – Helicopter Team: Ben Bode, Maik Arnold, Katrin Schlusen, Julia von Cube, Sarah Sanner Ihr findet uns auch hier: Twitter: https://Twitter.com/reporter Facebook: http://Facebook.com/Reporter.offiziell/ #reporter gehört zu #funk: YouTube: http://youtube.com/funkofficial funk Web-App: http://go.funk.net Facebook: https://www.facebook.com/funk/

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vor 11 Tagen04:10

Was steckt hinter superstraight? (Snapchat)

📱 Alles fing an mit einem Video auf TikTok: Der User "Kyleroyce" bezeichnet sich dort als "super straight" und erklärt: Frauen, die nicht als solche geboren wurden, seien für ihn keine echten Frauen. Er würde sie lieber nicht daten. Transfeindlich sei er aber nicht. Das Video ist inzwischen gelöscht – es hat trotzdem eine ziemliche Welle ausgelöst. Viele Männer bezeichnen sich seitdem als "super straight". Teils sind sie offen transfeindlich, teils erklären sie, wie Kyleroyce, mit Transfeindlichkeit habe das nichts zu tun. Was steckt hinter dieser Bewegung? 🤔 Ist #superstraight transfeindlich? Die DGTI hat uns dazu eine Stellungnahme geschickt und sagt darin: "Neben der Tatsache, dass hier Frauen pauschal sexualisiert werden, drückt die Formulierung „super straight“, in der Art wie sie benutzt wird, eine transfeindliche Haltung aus, da sie trans* Frauen ihr Frausein abspricht. Mit diesem Begriff wird unterstellt, dass trans* Frauen keine Frauen, aber auch trans* Männer keine Männer sind. Natürlich kann jeder Mensch für sich selbst entscheiden, mit welcher Person eine (sexuelle) Beziehung eingegangen wird. Wenn es allerdings gezielt dazu verwendet wird einer Gruppe generell ihre Geschlechtsidentität abzusprechen, drückt dies nicht mehr nur eine sexuelle Präferenz aus, sondern eine Ablehnung gegen Minderheiten und ist damit im höchsten Maß menschenfeindlich." 🌈 Hier findet ihr die Deutsche Gesellschaft für Transidentität: https://www.dgti.org/

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