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5. März 2020

Kritik: DIE FARBE AUS DEM ALL (Nicolas Cage 2020)

Nathan Gardner (Nicolas Cage) ist mit seiner Frau (Joely Richardson) und den gemeinsamen drei Kindern auf eine abgelegene Farm nach New England gezogen. Während seine Frau von zuhause aus an der Börse spekuliert, kümmert sich Nathan liebevoll um seine Alpakaherde. Das Leben nimmt seinen Lauf, doch eines Tages stürzt ein Meteorit auf ihrem Grundstück ab und kontaminiert das gesamte Umfeld in einem weiten Radius mit einer Farbe aus einem außerirdischen Spektrum, das vom menschlichen Auge gar nicht wahrgenommen werden kann. Für die Gardners beginnt ein alptraumhafter Kampf gegen ein mysteriöses Etwas aus dem All, das sich jeglicher Vernunft enzieht. Obwohl sich Die Farbe aus dem All in vielen Aspekten von seiner literarischen Vorlage entfernt, ist Richard Stanleys Film eine der besten Lovecraft-Adaptionen aller Zeiten. Der Sci-Fi-Horrorthriller versprüht echten B-Movie-Charme aus den 80ern mit einer Menge Body Horror, ungelenken Dialogen und einem durchgeknallten Nicolas Cage, der ein Alpaka melkt.

Cinema Strikes Back

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5. März 2020

Kritik: DIE FARBE AUS DEM ALL (Nicolas Cage 2020)

Nathan Gardner (Nicolas Cage) ist mit seiner Frau (Joely Richardson) und den gemeinsamen drei Kindern auf eine abgelegene Farm nach New England gezogen. Während seine Frau von zuhause aus an der Börse spekuliert, kümmert sich Nathan liebevoll um seine Alpakaherde. Das Leben nimmt seinen Lauf, doch eines Tages stürzt ein Meteorit auf ihrem Grundstück ab und kontaminiert das gesamte Umfeld in einem weiten Radius mit einer Farbe aus einem außerirdischen Spektrum, das vom menschlichen Auge gar nicht wahrgenommen werden kann. Für die Gardners beginnt ein alptraumhafter Kampf gegen ein mysteriöses Etwas aus dem All, das sich jeglicher Vernunft enzieht. Obwohl sich Die Farbe aus dem All in vielen Aspekten von seiner literarischen Vorlage entfernt, ist Richard Stanleys Film eine der besten Lovecraft-Adaptionen aller Zeiten. Der Sci-Fi-Horrorthriller versprüht echten B-Movie-Charme aus den 80ern mit einer Menge Body Horror, ungelenken Dialogen und einem durchgeknallten Nicolas Cage, der ein Alpaka melkt.

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vor 3 Tagen09:36

MOXIE oder wie ein männlicher Deutschtürke einen Film über FEMALE EMPOWERMENT kritisiert

MOXIE. ZEIT, ZURÜCKZUSCHLAGEN hat das Zeug die Gemüter zu erhitzen! Der Netflix-Film basiert auf einem Roman von Jennifer Mathieu und dreht sich um die 16-jährige Schülerin Vivian, die an ihrer texanischen High School Zeugin systemischer Ungerechtigkeit wird. Mitchell, der Quarterback des Football-Teams, darf sich aufgrund seiner Popularität benehmen wie er möchte und die neue Mitschülerin Lucy belästigen und mobben, ohne dass sich jemand dagegen wehrt.  Vivian beschließt, sich zu wehren. Inspiriert von ihrer Mutter entwirft sie ein feministisches Zine und legt es anonym in der Schule aus. Sie hätte niemals damit gerechnet, aber Vivian tritt so eine ganze feministische Bewegung in Gang. Die wohl bekannteste Person in MOXIE ist die Regisseurin: Amy Poehler. Die Autorin, Filmemacherin und Darstellerin, ist aus Filmen wie GIRLS CLUB oder der Serie PARKS & RECREATION bekannt. Für ihren Film hat sie Creme de la Creme der amerikanischen Jungdarsteller versammelt: Josephine Langford, Hadley Robinson, Patrick Schwarzenegger, Lauren Tsai, Sydney Park und viele mehr haben schon jetzt eine riesige Fangemeinde. Ist MOXIE aber genauso gut wie das Buch? Ja! Moxie überzeugt mit einer starken Botschaft und spricht Betroffenen Mut zu, sich gegen systemische Ungerechtigkeit aufzulehnen. Der Netflix-Film hebt sich aber nur selten von anderen Teenie-Stoffen ab und schafft es aufgrund mangelnder Konflikte über weite Strecken nicht, eine fesselnde Handlung aufzubauen. Mehr zum Film erfahrt ihr in dieser Filmkritik, hier auf Cinema Strikes Back, mit Alper.

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