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31. Januar 2020

Warum Prostitution geschützt werden muss | Franziska Schreiber

Der Ruf von Prostitution in der Gesellschaft ist scheiße. Da müssen wir uns nichts vormachen. Aus meiner Sicht zu Unrecht- denn für die meisten Menschen, die in der Branche arbeiten ist das ein ganz normaler Job. Und auch die Kunden kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Irgendwie tun wir uns aber schwer, den Tausch von Sex gegen Geld als ein Geschäft wie jedes andere zu betrachten. Machen wir es uns damit zu einfach? Ich spreche mit echten Sexarbeitern über Prostitution, Menschenhandel und einen Job im Schatten der Gesellschaft.

Franziska Schreiber

Franziska Schreiber

Schluss mit politischen Diskursen, die nur schwarz-weiß kennen. Franziska Schreiber weiß: Das geht auch anders.

Franziska Schreiber gibt es auch hier:

Was heißt das?

31. Januar 2020

Warum Prostitution geschützt werden muss | Franziska Schreiber

Der Ruf von Prostitution in der Gesellschaft ist scheiße. Da müssen wir uns nichts vormachen. Aus meiner Sicht zu Unrecht- denn für die meisten Menschen, die in der Branche arbeiten ist das ein ganz normaler Job. Und auch die Kunden kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Irgendwie tun wir uns aber schwer, den Tausch von Sex gegen Geld als ein Geschäft wie jedes andere zu betrachten. Machen wir es uns damit zu einfach? Ich spreche mit echten Sexarbeitern über Prostitution, Menschenhandel und einen Job im Schatten der Gesellschaft.

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vor 21 Tagen11:40

Warum muslimische Richterinnen Kopftuch ablegen müssen! | Franziska Schreiber

Anfang des Jahres 2020 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden: Rechtsreferendarinnen darf in bestimmten Situationen verboten werden, ein Kopftuch zu tragen. Ich erkläre euch in diesem Video, warum ich auch gegen das Kopftuch bei Gericht bin. Und: Das Thema “Kopftuch” ist auch bei Lehrerinnen umstritten. Warum ich finde, dass auch Lehrerinnen im Unterricht besser kein Kopftuch tragen sollten, das seht ihr in diesem Video. Wenn ihr euch für die juristische Einordnung des Beschlusses vom Bundesverfassungsgericht für Rechtsreferendarinnen interessiert: Das Bundesverfassungsgericht hat ein Urteil aus Hessen bestätigt. Demnach darf das Land Hessen Rechtsreferendarinnen das Kopftuch bei bestimmten Tätigkeiten, z.B. als Richterin und Staatsanwältin, verbieten. Obwohl es in der konkreten Entscheidung nur um Rechtsreferendarinnen geht, können die umfassenden Ausführungen auch für (fertig ausgebildete) Richterinnen gelten, weil das Gericht explizit auf die besondere Situation bei Gericht eingeht, wo der Staat hoheitlich gegenüber dem Bürger tätig wird. Da eine Verbotsregelung für religiöse Symbole für Rechtsreferendarinnen, Richterinnen und Staatsanwältinnen Ländersache ist, kann jedes Bundesland das regeln, wie es möchte. Das Bundesverfassungsgericht betont, dass ein Verbot von religiösen Symbolen nicht zwingend ist, das heißt: Keine Rechtsposition überwiegt die andere so sehr, dass es zwingend ein Verbot oder eine Erlaubnis geben muss. Es ist den Bundesländern somit freigestellt, selbst zu entscheiden, wie sie das gesetzlich regeln. Die Signalwirkung dieser Entscheidung besteht aber darin, dass die Bundesländer jetzt das Kopftuch mit entsprechenden Gesetzen wie in Hessen definitiv verbieten können. Das Gericht hat also Bundesländern, die ein Verbot von religiösen Symbolen anstreben, den Weg in Richtung Verbot geebnet.

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