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25. März 2019

Artikel 13: Proteste gegen die Uploadfilter

Wird YouTube wegen Artikel 13 sterben? Oder ist das nur Panikmache eines Bot-Mobs? Die EU Urheberrechtsreform ist kontrovers und schwammig formuliert. Tausende junge Menschen gehen allein in Berlin gegen Artikel 13 und Uploadfilter auf die Straße. Einer von ihnen: Der YouTuber Herr Newstime. Lisa hat sich auf den Wunsch der reporter-Community hin mit Artikel 13 und seinen Folgen beschäftigt. In der aktuellen Vorlage für die Abstimmung heißt Artikel 13 zwar Artikel 17, inhaltlich hat er sich aber nicht verändert. Über die Richtlinie wird am Dienstag im EU-Parlament abgestimmt. Im Moment ist die Gesetzeslage so: Wenn Nutzer etwas auf YouTube oder Facebook hochladen, können sie dafür haftbar gemacht werden. Die Plattform muss erst nach dem Hochladen eingreifen, wenn ihr gemeldet wird, dass gegen Urheberrecht verstoßen wird. Ziel von Artikel 13 ist: Die Plattformen selbst sollen sofort haftbar gemacht werden, wenn ein User etwas urheberrechtlich Geschütztes hochlädt. Sie sollen Verträge mit Urhebern abschließen, so dass jeder Urheber ein bisschen Geld abbekommt, wenn jemand anderes seinen Inhalt hochlädt. Start-ups sollen von dieser Regelung ausgenommen werden. Stattdessen wollen EU-Politiker, dass die Giganten wie YouTube oder Facebook endlich etwas von ihrem vielen Geld an die Urheber abgeben. Parodien und Zitate sollen ebenfalls erlaubt bleiben. Kritiker sagen allerdings: Es ist kaum möglich, zu verhindern, dass jemand etwas urheberrechtlich Geschütztes hochlädt, ohne Parodien und Zitate einzuschränken durch einen Uploadfilter. Julia Reda von der Piratenpartei setzt sich seit Längerem gegen die Urheberrechtsreform ein. Sie hat auch den ursprünglichen Text für die geplante Richtlinie auf ihrer Homepage veröffentlicht: https://juliareda.eu/wp-content/uploads/2019/02/Copyright_Final_compromise.pdf Das Wort Uploadfilter kommt darin nicht vor, trotzdem warnen Netzpolitiker davor, dass sich die Richtlinie ohne einen solchen Filter nicht erfüllen lassen wird. Die Urheber sind gespalten. Es gibt die Initiative Urheberrecht, die für die neue Urheberrechtsre-form ist, weil sie sich dadurch mehr Geld für ihre Inhalte erhoffen und es nicht mehr hinnehmen wollen, dass ihre Werke so oft kopiert werden: https://urheber.info. Aber auf der anderen Seite sind auch viele Urheber gegen die Reform, darunter natürlich YouTu-ber, aber auch andere Kreative. Einige Künstler und Journalisten sind zum Beispiel der Meinung, dass nicht sie, sondern hauptsächlich Verlage und Medienhäuser von dem Gesetz profitieren wür-den: https://www.riffreporter.de/urheberrecht-eu-kommentar-welchering/ Sie kritisieren nicht nur den berühmt gewordenen Artikel 13, sondern auch andere Artikel der Reform. Unsere Kollegen von PULS haben sich auch mit dem Thema auseinandergesetzt: https://www.youtube.com/watch?v=6-9wydSy0_E Wenn Ihr weitere Themenvorschläge habt oder mit uns über die Recherche diskutieren wollt, könnt ihr euch auch gerne per Whatsapp bei uns melden. Folgt reporter auf WhatsApp ???? ???? Hier: https://www.funk.net/channel/reporter-11853/auf-whatsapp Musik: Home - Vince Staples Closer Still - Tender GummyBear - Mini Mansions Mi Rumba - Sofi Tukker & ZHU Miracle - Caravan Palace Living it up - Kid Simius Feat. Enda Gallery Team: Lisa Altmeier, Jakob Groß, Kai von Tettenborn, Lukas Hellbrügge, Katrin Schlusen. Ihr findet uns auch hier: Twitter: https://twitter.com/reporter Facebook: http://facebook.com/reporter.offiziell/ #reporter gehört zu #funk: YouTube: http://YouTube.com/funkofficial funk Web-App: http://go.funk.net Facebook: https://www.facebook.com/funk/

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Artikel 13: Proteste gegen die Uploadfilter

Wird YouTube wegen Artikel 13 sterben? Oder ist das nur Panikmache eines Bot-Mobs? Die EU Urheberrechtsreform ist kontrovers und schwammig formuliert. Tausende junge Menschen gehen allein in Berlin gegen Artikel 13 und Uploadfilter auf die Straße. Einer von ihnen: Der YouTuber Herr Newstime. Lisa hat sich auf den Wunsch der reporter-Community hin mit Artikel 13 und seinen Folgen beschäftigt. In der aktuellen Vorlage für die Abstimmung heißt Artikel 13 zwar Artikel 17, inhaltlich hat er sich aber nicht verändert. Über die Richtlinie wird am Dienstag im EU-Parlament abgestimmt. Im Moment ist die Gesetzeslage so: Wenn Nutzer etwas auf YouTube oder Facebook hochladen, können sie dafür haftbar gemacht werden. Die Plattform muss erst nach dem Hochladen eingreifen, wenn ihr gemeldet wird, dass gegen Urheberrecht verstoßen wird. Ziel von Artikel 13 ist: Die Plattformen selbst sollen sofort haftbar gemacht werden, wenn ein User etwas urheberrechtlich Geschütztes hochlädt. Sie sollen Verträge mit Urhebern abschließen, so dass jeder Urheber ein bisschen Geld abbekommt, wenn jemand anderes seinen Inhalt hochlädt. Start-ups sollen von dieser Regelung ausgenommen werden. Stattdessen wollen EU-Politiker, dass die Giganten wie YouTube oder Facebook endlich etwas von ihrem vielen Geld an die Urheber abgeben. Parodien und Zitate sollen ebenfalls erlaubt bleiben. Kritiker sagen allerdings: Es ist kaum möglich, zu verhindern, dass jemand etwas urheberrechtlich Geschütztes hochlädt, ohne Parodien und Zitate einzuschränken durch einen Uploadfilter. Julia Reda von der Piratenpartei setzt sich seit Längerem gegen die Urheberrechtsreform ein. Sie hat auch den ursprünglichen Text für die geplante Richtlinie auf ihrer Homepage veröffentlicht: https://juliareda.eu/wp-content/uploads/2019/02/Copyright_Final_compromise.pdf Das Wort Uploadfilter kommt darin nicht vor, trotzdem warnen Netzpolitiker davor, dass sich die Richtlinie ohne einen solchen Filter nicht erfüllen lassen wird. Die Urheber sind gespalten. Es gibt die Initiative Urheberrecht, die für die neue Urheberrechtsre-form ist, weil sie sich dadurch mehr Geld für ihre Inhalte erhoffen und es nicht mehr hinnehmen wollen, dass ihre Werke so oft kopiert werden: https://urheber.info. Aber auf der anderen Seite sind auch viele Urheber gegen die Reform, darunter natürlich YouTu-ber, aber auch andere Kreative. Einige Künstler und Journalisten sind zum Beispiel der Meinung, dass nicht sie, sondern hauptsächlich Verlage und Medienhäuser von dem Gesetz profitieren wür-den: https://www.riffreporter.de/urheberrecht-eu-kommentar-welchering/ Sie kritisieren nicht nur den berühmt gewordenen Artikel 13, sondern auch andere Artikel der Reform. Unsere Kollegen von PULS haben sich auch mit dem Thema auseinandergesetzt: https://www.youtube.com/watch?v=6-9wydSy0_E Wenn Ihr weitere Themenvorschläge habt oder mit uns über die Recherche diskutieren wollt, könnt ihr euch auch gerne per Whatsapp bei uns melden. Folgt reporter auf WhatsApp ???? ???? Hier: https://www.funk.net/channel/reporter-11853/auf-whatsapp Musik: Home - Vince Staples Closer Still - Tender GummyBear - Mini Mansions Mi Rumba - Sofi Tukker & ZHU Miracle - Caravan Palace Living it up - Kid Simius Feat. Enda Gallery Team: Lisa Altmeier, Jakob Groß, Kai von Tettenborn, Lukas Hellbrügge, Katrin Schlusen. Ihr findet uns auch hier: Twitter: https://twitter.com/reporter Facebook: http://facebook.com/reporter.offiziell/ #reporter gehört zu #funk: YouTube: http://YouTube.com/funkofficial funk Web-App: http://go.funk.net Facebook: https://www.facebook.com/funk/

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vor 12 Tagen11:26

Horrortrip oder Urlaubsparadies: Wie sicher ist Urlaub im Ausland? | reporter

✈️ In den #Urlaub fliegen während der Corona-Pandemie: Ist das unverantwortlich oder kein Problem? Seit dem 15. Juni 2020 gehen die Flieger wieder nach Mallorca. Wir wollen erleben, wie das funktioniert – vom Check-In bis an den Strand. Aber schon im #Flugzeug kommt der Gedanke: Wie sicher ist so ein Urlaub überhaupt gerade? Bleibe ich gesund? Kommt bei den ganzen Sicherheitsmaßnahmen überhaupt Urlaubs-Feeling auf? Eine Sache vorweg: Entspannung ist anders... 🏝 Vergangene Woche durften die Spanierinnen im eigenen Land noch nicht mal selber reisen. Tausende Deutsche hatten als Test-Touristinnen aber schon die Erlaubnis, auf die Balearen zu kommen. Dafür gab es extra eine Sonderregelung zwischen Deutschland und Spanien. Zusammen mit der Regierung der Balearen und einer Reisegesellschaft wurde das Projekt gestartet. 10.000 Deutsche sollten testen, ob eine Pauschalreise mit den Hygienemaßnahmen realistisch umsetzbar ist. Mittlerweile hat die spanische Regierung das Land komplett geöffnet und jede*r darf wieder einreisen. 😷 Expert*innen warnen jedoch: Fliegen sei nach wie vor ein Risikofaktor für Infektionen. Die Europäische Kommission hat Vorgaben gemacht: Die Airlines sollen im Flugzeug den Mittelplatz in jeder Reihe oder aber jede zweite Reihe freihalten. Das Problem: Wenn das Flugzeug ausgebucht ist – wie in unserem Fall - müssen die Fluggesellschaften an Bord dann plötzlich nicht mehr für Abstand sorgen. Hygienekonzepte gibt es zwar - aber die Umsetzung ist schwierig.

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