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28. November 2018

Depression und Burnout im Studium

Depressionen bei Studenten – ist das wirklich ein Thema? Ja! Rund eine halbe Million Studenten sind psychisch krank, das geht aus Zahlen des Barmer Arztreports hervor. Deshalb schauen wir in dieser Folge auf das Thema Depressionen und Burnout bei Studenten. Auch Max aus Mainz geht es nicht gut und er hat uns angeschrieben. Denn wie viele andere von euch hat er sich bei der Abstimmung nach unserem YouTube Livestream gewünscht, dass wir einen Film zu diesem Thema machen. Max ist Jura-Student und leidet phasenweise sehr unter dem Lerndruck in seinem Studium. Er fragt sich: Ist das noch normal, was ich empfinde, oder bin ich schon depressiv? Ben hört sich seine Geschichte an und findet in der psychologischen Beratungsstelle der Hochschule mit der Psychologin Claudia Huberti heraus, ob Max sich Sorgen machen muss. Dabei zeigt sich: Man rutscht oft sehr schnell in eine Krankheit hinein und sollte sich möglichst früh Hilfe holen. Außerdem klären wir eure Fragen, die ihr uns im Livestream gestellt habt: Wie viel Belastung ist im Studium normal? Wie gehe ich damit um? Wann muss man sich Sorgen machen? Was sind die Warnzeichen einer Depression? Wo finde ich Hilfe? Wenn ihr Hilfe in schwierigen Situationen braucht, könnt ihr euch als Student immer an die psychologischen Beratungsstellen an den Unis und Hochschulen wenden. ________ AN FOLGENDEN STELLEN KÖNNT IHR EUCH AUCH IMMER HILFE SUCHEN: Das Info-Telefon Depression erreicht ihr unter der kostenlosen Nummer 0800 334 4 533. Sie kann von Betroffenen und deren Angehörigen und Freunden angerufen werden, bietet Informationen und vermittelt an Anlaufstellen. Die Sprechzeiten sind: Montags, Dienstags, Donnerstags: 13:00-17:00 Uhr Mittwochs und Freitags: 08:30-12:30 Uhr Rund um die Uhr mit jemandem sprechen (auch anonym) könnt ihr unter der kostenlosen Nummer der Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Unter https://online.telefonseelsorge.de/ könnt ihr auch eine Email schreiben oder chatten, wenn euch telefonieren unangenehm ist. Es gibt auch ein muslimisches Telefonangebot. Das muslimische Seelsorgetelefon ist unter der Rufnummer 030 44 35 09 821 zu erreichen. Auf www.deutsche-depressionshilfe.de gibt es einen Selbsttest, Wissen und Adressen rund um das Thema Depression. www.fideo.de ist eine Online-Plattform mit Informationen und einem Forum zum Erfahrungsaustausch für Betroffene und Angehörige. www.diskussionsforum-depression.de Lädt ein online zu diskutieren, um gemeinsam mit anderen Betroffenen die Depression zu bewältigen. Beratung und Selbsthilfegruppen speziell für Angehörige findet man unter www.bapk.de. Auch die sozialpsychiatrischen Dienste der Gesundheitsämter bieten Hilfe an. Musik: Placebo – Running up that Hill Team: Ben Bode, Maik Arnold, Sarah Sanner, Katrin Schlusen, Tanja Thalmann, Ana Polubotko Ihr findet uns auch hier: Twitter: https://twitter.com/reporter Facebook: http://facebook.com/reporter.offiziell/ #reporter gehört zu #funk: YouTube: http://youtube.com/funkofficial funk Web-App: http://go.funk.net Facebook: https://www.facebook.com/funk/

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Depression und Burnout im Studium

Depressionen bei Studenten – ist das wirklich ein Thema? Ja! Rund eine halbe Million Studenten sind psychisch krank, das geht aus Zahlen des Barmer Arztreports hervor. Deshalb schauen wir in dieser Folge auf das Thema Depressionen und Burnout bei Studenten. Auch Max aus Mainz geht es nicht gut und er hat uns angeschrieben. Denn wie viele andere von euch hat er sich bei der Abstimmung nach unserem YouTube Livestream gewünscht, dass wir einen Film zu diesem Thema machen. Max ist Jura-Student und leidet phasenweise sehr unter dem Lerndruck in seinem Studium. Er fragt sich: Ist das noch normal, was ich empfinde, oder bin ich schon depressiv? Ben hört sich seine Geschichte an und findet in der psychologischen Beratungsstelle der Hochschule mit der Psychologin Claudia Huberti heraus, ob Max sich Sorgen machen muss. Dabei zeigt sich: Man rutscht oft sehr schnell in eine Krankheit hinein und sollte sich möglichst früh Hilfe holen. Außerdem klären wir eure Fragen, die ihr uns im Livestream gestellt habt: Wie viel Belastung ist im Studium normal? Wie gehe ich damit um? Wann muss man sich Sorgen machen? Was sind die Warnzeichen einer Depression? Wo finde ich Hilfe? Wenn ihr Hilfe in schwierigen Situationen braucht, könnt ihr euch als Student immer an die psychologischen Beratungsstellen an den Unis und Hochschulen wenden. ________ AN FOLGENDEN STELLEN KÖNNT IHR EUCH AUCH IMMER HILFE SUCHEN: Das Info-Telefon Depression erreicht ihr unter der kostenlosen Nummer 0800 334 4 533. Sie kann von Betroffenen und deren Angehörigen und Freunden angerufen werden, bietet Informationen und vermittelt an Anlaufstellen. Die Sprechzeiten sind: Montags, Dienstags, Donnerstags: 13:00-17:00 Uhr Mittwochs und Freitags: 08:30-12:30 Uhr Rund um die Uhr mit jemandem sprechen (auch anonym) könnt ihr unter der kostenlosen Nummer der Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Unter https://online.telefonseelsorge.de/ könnt ihr auch eine Email schreiben oder chatten, wenn euch telefonieren unangenehm ist. Es gibt auch ein muslimisches Telefonangebot. Das muslimische Seelsorgetelefon ist unter der Rufnummer 030 44 35 09 821 zu erreichen. Auf www.deutsche-depressionshilfe.de gibt es einen Selbsttest, Wissen und Adressen rund um das Thema Depression. www.fideo.de ist eine Online-Plattform mit Informationen und einem Forum zum Erfahrungsaustausch für Betroffene und Angehörige. www.diskussionsforum-depression.de Lädt ein online zu diskutieren, um gemeinsam mit anderen Betroffenen die Depression zu bewältigen. Beratung und Selbsthilfegruppen speziell für Angehörige findet man unter www.bapk.de. Auch die sozialpsychiatrischen Dienste der Gesundheitsämter bieten Hilfe an. Musik: Placebo – Running up that Hill Team: Ben Bode, Maik Arnold, Sarah Sanner, Katrin Schlusen, Tanja Thalmann, Ana Polubotko Ihr findet uns auch hier: Twitter: https://twitter.com/reporter Facebook: http://facebook.com/reporter.offiziell/ #reporter gehört zu #funk: YouTube: http://youtube.com/funkofficial funk Web-App: http://go.funk.net Facebook: https://www.facebook.com/funk/

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vor 11 Tagen04:10

Was steckt hinter superstraight? (Snapchat)

📱 Alles fing an mit einem Video auf TikTok: Der User "Kyleroyce" bezeichnet sich dort als "super straight" und erklärt: Frauen, die nicht als solche geboren wurden, seien für ihn keine echten Frauen. Er würde sie lieber nicht daten. Transfeindlich sei er aber nicht. Das Video ist inzwischen gelöscht – es hat trotzdem eine ziemliche Welle ausgelöst. Viele Männer bezeichnen sich seitdem als "super straight". Teils sind sie offen transfeindlich, teils erklären sie, wie Kyleroyce, mit Transfeindlichkeit habe das nichts zu tun. Was steckt hinter dieser Bewegung? 🤔 Ist #superstraight transfeindlich? Die DGTI hat uns dazu eine Stellungnahme geschickt und sagt darin: "Neben der Tatsache, dass hier Frauen pauschal sexualisiert werden, drückt die Formulierung „super straight“, in der Art wie sie benutzt wird, eine transfeindliche Haltung aus, da sie trans* Frauen ihr Frausein abspricht. Mit diesem Begriff wird unterstellt, dass trans* Frauen keine Frauen, aber auch trans* Männer keine Männer sind. Natürlich kann jeder Mensch für sich selbst entscheiden, mit welcher Person eine (sexuelle) Beziehung eingegangen wird. Wenn es allerdings gezielt dazu verwendet wird einer Gruppe generell ihre Geschlechtsidentität abzusprechen, drückt dies nicht mehr nur eine sexuelle Präferenz aus, sondern eine Ablehnung gegen Minderheiten und ist damit im höchsten Maß menschenfeindlich." 🌈 Hier findet ihr die Deutsche Gesellschaft für Transidentität: https://www.dgti.org/

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