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22. August 2018

Selbstexperiment – Wie hart ist 1 Tag auf dem Bau?

Dreck, Schweiß und richtig harte Arbeit – das ist der Alltag auf einer Baustelle. Doch wie ist der Job für jemanden, der sonst den Großteil des Tages im Büro am Schreibtisch sitzt? Reporterin Saadet wagt das Selbstexperiment und ackert einen Tag auf dem Bau als Dachdeckerin. In sieben Metern Höhe muss jeder Schritt sitzen – Höhenangst geht hier gar nicht. Dachdecker Mathias aus Troisdorf zeigt Saadet, wie ein Tag auf dem Bau so abläuft. Er selber arbeitet schon seit Jahren auf dem Bau und ist mit Leidenschaft dabei. Ein Schreibtischjob würde für ihn nie in Frage kommen. Trotzdem ärgert er sich über den schlechten Ruf vom Handwerk. Er hat viele Praktikanten und Lehrlinge kommen und gehen sehen, viele halten dem harten Alltag nicht Stand. Kein Wunder, dass der Branche Nachwuchs fehlt! Für Saadet beginnt der Tag als Aushilfs-Dachdeckerin früh. Um 6:00 Uhr morgens geht‘s in der Werkstatt mit dem Einladen los, schon um 8:00 Uhr steht Saadet das erste Mal in ihrem Leben auf einem Hausdach. Nur mit einem Sicherheitsseil und einigen Spannnetzen gesichert, wird in schwindelerregender Höhe stundenlang geackert. Dachziegel werfen, Latten rausreißen und Werkzeug schleppen und das bei 33 Grad ohne Schatten – Reporterin Saadet kommt schon vor der Mittagspause an ihre körperlichen Grenzen. Richtig durchgeschwitzt und voller Dreck verlässt sie ihre Komfortzone und gibt alles, um den Tag auf dem Bau unbeschadet zu überstehen. Doch obwohl die Arbeit ziemlich hart ist, stellt sie fest: Spaß macht‘s trotzdem! Besonders mit dem richtigen Team. Das findet auch Mathias, schließlich muss man sich auf dem Dach auf seine Teamkollegen verlassen können. Schon ein unachtsamer Schritt kann fatale Folgen haben. Auch Mathias ist schon drei Mal vom Dach gesegelt, bisher ist es Gott sei Dank glimpflich ausgegangen. Bau statt Büro – Übersteht Saadet den harten Arbeitsalltag als Dachdeckerin? Musik: Mikolas Josef - Lie To Me Imagine Dragons – Thunder Jonas Blue- Rise Team: Saadet Czapski, Melanie Hagen, Jens Barlag, Maik Arnold, Katrin Schlusen Ihr findet uns auch hier: Twitter: https://twitter.com/reporter Facebook: http://facebook.com/reporter.offiziell/

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Journalistisches Videoformat zu gesellschaftlichen und politischen Themen: mutig, investigativ und ergebnisoffen.

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22. August 2018

Selbstexperiment – Wie hart ist 1 Tag auf dem Bau?

Dreck, Schweiß und richtig harte Arbeit – das ist der Alltag auf einer Baustelle. Doch wie ist der Job für jemanden, der sonst den Großteil des Tages im Büro am Schreibtisch sitzt? Reporterin Saadet wagt das Selbstexperiment und ackert einen Tag auf dem Bau als Dachdeckerin. In sieben Metern Höhe muss jeder Schritt sitzen – Höhenangst geht hier gar nicht. Dachdecker Mathias aus Troisdorf zeigt Saadet, wie ein Tag auf dem Bau so abläuft. Er selber arbeitet schon seit Jahren auf dem Bau und ist mit Leidenschaft dabei. Ein Schreibtischjob würde für ihn nie in Frage kommen. Trotzdem ärgert er sich über den schlechten Ruf vom Handwerk. Er hat viele Praktikanten und Lehrlinge kommen und gehen sehen, viele halten dem harten Alltag nicht Stand. Kein Wunder, dass der Branche Nachwuchs fehlt! Für Saadet beginnt der Tag als Aushilfs-Dachdeckerin früh. Um 6:00 Uhr morgens geht‘s in der Werkstatt mit dem Einladen los, schon um 8:00 Uhr steht Saadet das erste Mal in ihrem Leben auf einem Hausdach. Nur mit einem Sicherheitsseil und einigen Spannnetzen gesichert, wird in schwindelerregender Höhe stundenlang geackert. Dachziegel werfen, Latten rausreißen und Werkzeug schleppen und das bei 33 Grad ohne Schatten – Reporterin Saadet kommt schon vor der Mittagspause an ihre körperlichen Grenzen. Richtig durchgeschwitzt und voller Dreck verlässt sie ihre Komfortzone und gibt alles, um den Tag auf dem Bau unbeschadet zu überstehen. Doch obwohl die Arbeit ziemlich hart ist, stellt sie fest: Spaß macht‘s trotzdem! Besonders mit dem richtigen Team. Das findet auch Mathias, schließlich muss man sich auf dem Dach auf seine Teamkollegen verlassen können. Schon ein unachtsamer Schritt kann fatale Folgen haben. Auch Mathias ist schon drei Mal vom Dach gesegelt, bisher ist es Gott sei Dank glimpflich ausgegangen. Bau statt Büro – Übersteht Saadet den harten Arbeitsalltag als Dachdeckerin? Musik: Mikolas Josef - Lie To Me Imagine Dragons – Thunder Jonas Blue- Rise Team: Saadet Czapski, Melanie Hagen, Jens Barlag, Maik Arnold, Katrin Schlusen Ihr findet uns auch hier: Twitter: https://twitter.com/reporter Facebook: http://facebook.com/reporter.offiziell/

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vor 12 Tagen04:10

Was steckt hinter superstraight? (Snapchat)

📱 Alles fing an mit einem Video auf TikTok: Der User "Kyleroyce" bezeichnet sich dort als "super straight" und erklärt: Frauen, die nicht als solche geboren wurden, seien für ihn keine echten Frauen. Er würde sie lieber nicht daten. Transfeindlich sei er aber nicht. Das Video ist inzwischen gelöscht – es hat trotzdem eine ziemliche Welle ausgelöst. Viele Männer bezeichnen sich seitdem als "super straight". Teils sind sie offen transfeindlich, teils erklären sie, wie Kyleroyce, mit Transfeindlichkeit habe das nichts zu tun. Was steckt hinter dieser Bewegung? 🤔 Ist #superstraight transfeindlich? Die DGTI hat uns dazu eine Stellungnahme geschickt und sagt darin: "Neben der Tatsache, dass hier Frauen pauschal sexualisiert werden, drückt die Formulierung „super straight“, in der Art wie sie benutzt wird, eine transfeindliche Haltung aus, da sie trans* Frauen ihr Frausein abspricht. Mit diesem Begriff wird unterstellt, dass trans* Frauen keine Frauen, aber auch trans* Männer keine Männer sind. Natürlich kann jeder Mensch für sich selbst entscheiden, mit welcher Person eine (sexuelle) Beziehung eingegangen wird. Wenn es allerdings gezielt dazu verwendet wird einer Gruppe generell ihre Geschlechtsidentität abzusprechen, drückt dies nicht mehr nur eine sexuelle Präferenz aus, sondern eine Ablehnung gegen Minderheiten und ist damit im höchsten Maß menschenfeindlich." 🌈 Hier findet ihr die Deutsche Gesellschaft für Transidentität: https://www.dgti.org/

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