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13. August 2018

ApeCrime - Gefangen in der YouTube - Hölle? | WALULYSE

Wer Listenvideos und Clickbait mag, kommt um sie nicht herum: ApeCrime. Jan, Cengiz und Andre haben seit 2011 gute 6 Millionen Abonnenten eingesammelt und sind somit längst unter den erfolgreichsten You-Tubern Deutschlands angekommen. Wie sich diese Berühmtheit auf ihren Content auswirkt, haben wir uns angeschaut. → Wir sind Teil von funk! Mehr davon gibt's unter: ►YouTube: https://youtube.com/funkofficial ►funk Web-App: https://go.funk.net ►Facebook:https://facebook.com/funk ►https://go.funk.net/impressum → Mehr von Walulis: ►Jetzt diesen Kanal abonnieren: http://walul.is/2meZD40 ►Newsletter mit intimen Details aus der Redaktion abonnieren: http://walul.is/2j0zogu ►WALULIS bei Facebook: http://walul.is/2lez2Xu ►WALULIS' Rechtschreibfehler auf Twitter korrigieren: http://walul.is/2vsqDFh ►Bunte Bilder aus der Redaktion auf Insta: http://walul.is/2qTVHMW YouTube ist der Kinderspielplatz der Talente. Niemand muss hier wirklich krass viel können, um Likes abzugreifen. Alles was man braucht, ist eine Kamera, ein Stativ und die Fähigkeit, sich nicht großartig über sich selbst zu schämen - ApeCrime beweist dies eindrucksvoll. Sie schauspielern sich durch verschiedene Listenvideos, Aufzählungscontent und Clickbait - Woche für Woche. Das funktioniert - denn sie sind ihren Zuschauern nah. Sie sind nichts Besonderes, einfach 3 “ganz normale Jungs”. Dass alle drei stark auf die Dreißig zugehen, und damit wesentlich älter sind als ihre Zielgruppe, wird da gerne mal übersehen. Denn die emotionale Bindung besteht. Aber warum entwickeln sie sich nicht weiter? 7 Jahre lang hat sich der Content nicht wirklich verändert. Aber warum auch? Denn die Klicks und Abos gehen immer weiter hoch. Die Zuschauer wollen offensichtlich nichts anderes. Und das einzige Mal, dass die drei versucht haben, eine andere Richtung einzuschlagen, ist schief gegangen. In ihren Musikvideos versuchten sie, ästhetisch zu sein. Professionelle Kameratechnik, Licht und Choreo. Allerdings blieben die Views aus und auch das Like- Verhältnis war nicht gut. ApeCrime ist also gefangen! Denn wer sich auf YouTube weiterentwickeln will, ist erst einmal in Gefahr. Denn die Zuschauer wollen genau das, was sie abonniert haben und stoßen erst einmal sauer auf, wenn wirklich neuer Content kommt. Bei jeder Veränderung bleiben also die Views, Klicks und auch das Geld aus. Das muss man für einige Zeit aushalten, wenn man an den neuen Content glaubt, oder sofort zurückrudern. So wie ApeCrime. Die sind wieder zu ihrem alten Content zurückgekehrt. Ob sie damit glücklich sind, wissen wir nicht. Aber am Anfang ihrer Karriere wollten sie noch schauspielern. Bevor ApeCrime bei dem von YTitty geführten “Ponk”- Projekt mitmischten, studierten alle drei Schauspiel oder Regie. Das lässt zumindest die Vermutung zu, dass sie den Wunsch hatten, Content mit mehr Substanz zu kreieren. Aber am Ende erliegen sie vielleicht vor allem einer Sache: YouTube ist eine Selbstbewusstseins-Push-Maschine. Mehrmals pro Woche kommt in den Kommentaren Lob über Lob zusammen. Das ist eine Droge, der vielleicht auch ApeCrime nicht entkommt.

Walulis

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Mediensatire im Internet: Walulis entlarvt mit Charme und Witz, wie Werbung, Fake-TV und überdrehte Influencer ihr Publikum veräppeln.

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13. August 2018

ApeCrime - Gefangen in der YouTube - Hölle? | WALULYSE

Wer Listenvideos und Clickbait mag, kommt um sie nicht herum: ApeCrime. Jan, Cengiz und Andre haben seit 2011 gute 6 Millionen Abonnenten eingesammelt und sind somit längst unter den erfolgreichsten You-Tubern Deutschlands angekommen. Wie sich diese Berühmtheit auf ihren Content auswirkt, haben wir uns angeschaut. → Wir sind Teil von funk! Mehr davon gibt's unter: ►YouTube: https://youtube.com/funkofficial ►funk Web-App: https://go.funk.net ►Facebook:https://facebook.com/funk ►https://go.funk.net/impressum → Mehr von Walulis: ►Jetzt diesen Kanal abonnieren: http://walul.is/2meZD40 ►Newsletter mit intimen Details aus der Redaktion abonnieren: http://walul.is/2j0zogu ►WALULIS bei Facebook: http://walul.is/2lez2Xu ►WALULIS' Rechtschreibfehler auf Twitter korrigieren: http://walul.is/2vsqDFh ►Bunte Bilder aus der Redaktion auf Insta: http://walul.is/2qTVHMW YouTube ist der Kinderspielplatz der Talente. Niemand muss hier wirklich krass viel können, um Likes abzugreifen. Alles was man braucht, ist eine Kamera, ein Stativ und die Fähigkeit, sich nicht großartig über sich selbst zu schämen - ApeCrime beweist dies eindrucksvoll. Sie schauspielern sich durch verschiedene Listenvideos, Aufzählungscontent und Clickbait - Woche für Woche. Das funktioniert - denn sie sind ihren Zuschauern nah. Sie sind nichts Besonderes, einfach 3 “ganz normale Jungs”. Dass alle drei stark auf die Dreißig zugehen, und damit wesentlich älter sind als ihre Zielgruppe, wird da gerne mal übersehen. Denn die emotionale Bindung besteht. Aber warum entwickeln sie sich nicht weiter? 7 Jahre lang hat sich der Content nicht wirklich verändert. Aber warum auch? Denn die Klicks und Abos gehen immer weiter hoch. Die Zuschauer wollen offensichtlich nichts anderes. Und das einzige Mal, dass die drei versucht haben, eine andere Richtung einzuschlagen, ist schief gegangen. In ihren Musikvideos versuchten sie, ästhetisch zu sein. Professionelle Kameratechnik, Licht und Choreo. Allerdings blieben die Views aus und auch das Like- Verhältnis war nicht gut. ApeCrime ist also gefangen! Denn wer sich auf YouTube weiterentwickeln will, ist erst einmal in Gefahr. Denn die Zuschauer wollen genau das, was sie abonniert haben und stoßen erst einmal sauer auf, wenn wirklich neuer Content kommt. Bei jeder Veränderung bleiben also die Views, Klicks und auch das Geld aus. Das muss man für einige Zeit aushalten, wenn man an den neuen Content glaubt, oder sofort zurückrudern. So wie ApeCrime. Die sind wieder zu ihrem alten Content zurückgekehrt. Ob sie damit glücklich sind, wissen wir nicht. Aber am Anfang ihrer Karriere wollten sie noch schauspielern. Bevor ApeCrime bei dem von YTitty geführten “Ponk”- Projekt mitmischten, studierten alle drei Schauspiel oder Regie. Das lässt zumindest die Vermutung zu, dass sie den Wunsch hatten, Content mit mehr Substanz zu kreieren. Aber am Ende erliegen sie vielleicht vor allem einer Sache: YouTube ist eine Selbstbewusstseins-Push-Maschine. Mehrmals pro Woche kommt in den Kommentaren Lob über Lob zusammen. Das ist eine Droge, der vielleicht auch ApeCrime nicht entkommt.

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