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6. August 2019

Panikattacken: Was tun? Therapeutin erklärt.

Eine Panikattacke ist eine kurze Periode, in der die*der Betroffene eine intensive Angst oder Furcht verspührt. Diese Panik geht einher mit plötzlichen körperlichen und/oder kognitiven Symptomen. Eine Panikattacke alleine muss nicht unbedingt behandelt oder dringend diagnostiziert werden werden. Wenn Panikattacken häufiger vorkommen und diese Angststörung den Alltag einschränken oder einem starke Sorgen bereiten, sollte man diese mit einem Arzt oder eine Ärztin besprechen. Akute Tipps bei Panikattacken: 1. Langsam und tief ein- und ausatmen Bei starker Angst hyperventiliert man häufig in dem man viel zu schnell oder gar nicht atmet. Versuch dich bewusst auf deine Atmung zu konzentrieren - das kann dich auch ablenken. 2. Wasser trinken Die Angst macht dir einen trockenen Mund? Trink kaltes Wasser, um der Panikattacke entgegenzuwirken. Du kannst dir sogar kaltes Wasser über die Arme, auf die Beine oder in den Nacken tropfen. 3. Entspanne deine Muskeln bei einer Panikattacke Wenn du verkrampfst und es dir schwer fällt zu laufen oder zu stehen, such dir einen ruhigen Ort, sag womöglich jemandem, dem du vertraust bescheid und versuch dich zu entspannen. Auch Musik oder ein Podcast kann dabei helfen. 4. Akzeptiere die Angst Versuche nicht gegen die Panikattacke anzukämpfen. Du kannst dir sicher sein, dass die Panik wieder vorbei geht. Versuch die Angst anzunehmen und ruhig zu bleiben, bis sie wieder endet. 5. Panikattacken-Notfallkoffer Hast du bereits Strategien die dir helfen? Schreib dir eine Notiz mit fünf Punken, die dir Freude bereiten oder bei Panikattacken helfen und leg die Notiz in deren Geldbeutel. Dir kannst dir auch Hilfsmittel wie ätherische Öle oder einen Gummiball in deine Handtasche bereitlegen. 6. Professionelle Hilfe Wenn deine Panikattacken dich einschränken oder dir Angst machen besprech die mit deinem*deiner Hausärzt*in. Du bist nicht allein, lass dir helfen! Wenn die erste Therapeutin nicht zu dir passt: Gib nicht auf! Hier findest du hilfreiche Links: Ruf bei der Telefonseelsorge an, dort kannst du kostenlos, anonym und rund um die Uhr mit jemandem sprechen. Oder sprich mit einer Person, der du vertraust, wie zum Beispiel mit einem guten Freund oder einer guten Freundin oder jemandem bei dir in der Schule, auf der Arbeit oder in der Uni. Das ist super wichtig! Auch wenn es gerade schwierig ist: Verlier auf keinen Fall den Mut! 0800 - 111 0 333 (für Kinder & Jugendliche) 0800 - 111 0 111 Deutsche Depressionshilfe: https://www.deutsche-depressionshilfe.de Arzt- bzw. Therapeutensuche: http://www.kbv.de/html/arztsuche.php http://www.bptk.de/service/therapeute...

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Panikattacken: Was tun? Therapeutin erklärt.

Eine Panikattacke ist eine kurze Periode, in der die*der Betroffene eine intensive Angst oder Furcht verspührt. Diese Panik geht einher mit plötzlichen körperlichen und/oder kognitiven Symptomen. Eine Panikattacke alleine muss nicht unbedingt behandelt oder dringend diagnostiziert werden werden. Wenn Panikattacken häufiger vorkommen und diese Angststörung den Alltag einschränken oder einem starke Sorgen bereiten, sollte man diese mit einem Arzt oder eine Ärztin besprechen. Akute Tipps bei Panikattacken: 1. Langsam und tief ein- und ausatmen Bei starker Angst hyperventiliert man häufig in dem man viel zu schnell oder gar nicht atmet. Versuch dich bewusst auf deine Atmung zu konzentrieren - das kann dich auch ablenken. 2. Wasser trinken Die Angst macht dir einen trockenen Mund? Trink kaltes Wasser, um der Panikattacke entgegenzuwirken. Du kannst dir sogar kaltes Wasser über die Arme, auf die Beine oder in den Nacken tropfen. 3. Entspanne deine Muskeln bei einer Panikattacke Wenn du verkrampfst und es dir schwer fällt zu laufen oder zu stehen, such dir einen ruhigen Ort, sag womöglich jemandem, dem du vertraust bescheid und versuch dich zu entspannen. Auch Musik oder ein Podcast kann dabei helfen. 4. Akzeptiere die Angst Versuche nicht gegen die Panikattacke anzukämpfen. Du kannst dir sicher sein, dass die Panik wieder vorbei geht. Versuch die Angst anzunehmen und ruhig zu bleiben, bis sie wieder endet. 5. Panikattacken-Notfallkoffer Hast du bereits Strategien die dir helfen? Schreib dir eine Notiz mit fünf Punken, die dir Freude bereiten oder bei Panikattacken helfen und leg die Notiz in deren Geldbeutel. Dir kannst dir auch Hilfsmittel wie ätherische Öle oder einen Gummiball in deine Handtasche bereitlegen. 6. Professionelle Hilfe Wenn deine Panikattacken dich einschränken oder dir Angst machen besprech die mit deinem*deiner Hausärzt*in. Du bist nicht allein, lass dir helfen! Wenn die erste Therapeutin nicht zu dir passt: Gib nicht auf! Hier findest du hilfreiche Links: Ruf bei der Telefonseelsorge an, dort kannst du kostenlos, anonym und rund um die Uhr mit jemandem sprechen. Oder sprich mit einer Person, der du vertraust, wie zum Beispiel mit einem guten Freund oder einer guten Freundin oder jemandem bei dir in der Schule, auf der Arbeit oder in der Uni. Das ist super wichtig! Auch wenn es gerade schwierig ist: Verlier auf keinen Fall den Mut! 0800 - 111 0 333 (für Kinder & Jugendliche) 0800 - 111 0 111 Deutsche Depressionshilfe: https://www.deutsche-depressionshilfe.de Arzt- bzw. Therapeutensuche: http://www.kbv.de/html/arztsuche.php http://www.bptk.de/service/therapeute...

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