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24. Februar 2020

Sehbehindert: đŸ‘©đŸŒâ€đŸŠŻ 🩼 SO ist es wirklich

Was machen blinde Menschen im Kino? Kann ein blinde Frau auch eine gute Mutter sein? Wieviel Mobbing muss sich ein Teenager mit Sehbehinderung gefallen lassen? Drei Menschen erzĂ€hlen uns ihre ganz persönliche Geschichte, wann die Sehbehinderung und wann Sehende und Vorurteile sie einschrĂ€nken. Ben ist vierzehn Jahre alt und hat noch eine Rest-Sehkraft von 30% – wenn Menschen etwa 15 Meter von ihm entfernt sind, kann er sie kaum mehr erkennen. Gerade hat er die Schule gewechselt, auch weil ihn seine MitschĂŒler stĂ€ndig aufgrund seiner Sehbehinderung gemobbt haben. Hannah ist Mitte dreißig und Mutter einer sehenden Tochter. FĂŒr das Jugendamt war das Grund genug, ihr einen Besuch abzustatten. Ihr grĂ¶ĂŸte Herausforderung sind die sehenden Mitmenschen, die ihr nichts zutrauen. Hannahs stĂ€ndiger Begleiter ist ihr BlindenfĂŒhrhund Deica. Samantha ist zwanzig Jahre alt und von Geburt an blind. Auf ihre Schulzeit blickt sie nicht gern zurĂŒck, sie wurde regelmĂ€ĂŸig von ihren MitschĂŒlern gemobbt. Ihre beste Freundin und Oma haben ihr immer zu ihr gehalten und sind auch heute noch ihre grĂ¶ĂŸten StĂŒtzen. Samantha hört sehr gern HörbĂŒcher und wĂŒnscht sich eine Welt, in der ihr weniger blöde Fragen gestellt werden. #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, ĂŒber die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und ĂŒber Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch. Folgt uns auf 
Facebook: https://www.facebook.com/aufklo ...Instagram: https://www.instagram.com/aufklo YEAH! Wir gehören auch zu #funk. Schaut' da mal rein: YouTube: https://youtube.com/funkofficial Web-App: https://go.funk.netFacebook: https://facebook.com/funk Regie und Redaktion: Marie Kamprath Kamera: Katharina Frucht, Stephanie Hardt Ton: Azadeh Zandieh, Birte Gerstenkorn Schnitt: Katharina Frucht

Auf Klo

Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, ĂŒber die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen.

Auf Klo gibt es auch hier:

Was heißt das?

24. Februar 2020

Sehbehindert: đŸ‘©đŸŒâ€đŸŠŻ 🩼 SO ist es wirklich

Was machen blinde Menschen im Kino? Kann ein blinde Frau auch eine gute Mutter sein? Wieviel Mobbing muss sich ein Teenager mit Sehbehinderung gefallen lassen? Drei Menschen erzĂ€hlen uns ihre ganz persönliche Geschichte, wann die Sehbehinderung und wann Sehende und Vorurteile sie einschrĂ€nken. Ben ist vierzehn Jahre alt und hat noch eine Rest-Sehkraft von 30% – wenn Menschen etwa 15 Meter von ihm entfernt sind, kann er sie kaum mehr erkennen. Gerade hat er die Schule gewechselt, auch weil ihn seine MitschĂŒler stĂ€ndig aufgrund seiner Sehbehinderung gemobbt haben. Hannah ist Mitte dreißig und Mutter einer sehenden Tochter. FĂŒr das Jugendamt war das Grund genug, ihr einen Besuch abzustatten. Ihr grĂ¶ĂŸte Herausforderung sind die sehenden Mitmenschen, die ihr nichts zutrauen. Hannahs stĂ€ndiger Begleiter ist ihr BlindenfĂŒhrhund Deica. Samantha ist zwanzig Jahre alt und von Geburt an blind. Auf ihre Schulzeit blickt sie nicht gern zurĂŒck, sie wurde regelmĂ€ĂŸig von ihren MitschĂŒlern gemobbt. Ihre beste Freundin und Oma haben ihr immer zu ihr gehalten und sind auch heute noch ihre grĂ¶ĂŸten StĂŒtzen. Samantha hört sehr gern HörbĂŒcher und wĂŒnscht sich eine Welt, in der ihr weniger blöde Fragen gestellt werden. #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, ĂŒber die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und ĂŒber Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch. Folgt uns auf 
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446 Videos
vor 8 Tagen12:39

Mount Everest: Ich war die erste deutsche Frau

Sie war eine erfolgreiche Moderedakteurin bei der Vogue, wollte aber vom Leben mehr. Und so kam sie von der Kletterwand in einem New Yorker Studio zu den höchsten Bergen der Welt – Helga Hengge (@helgahengge) ist Extrem-Bergsteigerin und die erste deutsche Frau, die es erfolgreich auf den Mount Everest hoch und runter geschafft hat. Helga war Ende zwanzig und gefrustet vom Job als sie sich auf die Suche nach neuen Abenteuern gemacht hat. Ihre erste grĂ¶ĂŸere Expedition machte sie in Argentinien. WĂ€hrend ihr Verwandte zur Zugspitze rieten, wollte Helga immer höher hinaus. 7.000 Meter auf den Aconcagua. Damals buchte sie alles ohne Internet, trainierte ein halbes Jahr und erklomm den Berg ĂŒber Weihnachten. Heute sagt sie, war es eine naive Vorfreude, sie wagte etwas Neues ohne zu viel davon zu wissen. Diese kindliche Freude am Entdecken hat Helga sich bis heute beibehalten. Die AusrĂŒstung ist etwas professioneller geworden. Nach der ersten Besteigung tingelte Helga von Berg zu Berg und sicherte sich einen Platz in der mĂ€nnerdominierten Community. 1999, zweieinhalb Jahre spĂ€ter wagte sie die Besteigung von Mount Everest – als einzige Frau im Team. Helga erzĂ€hlt Lisa, wie das so war in der schwindelerregenden Höhe, wie sich ihr Leben danach verĂ€ndert hat und ob sie das Ganze heute nochmal machen wĂŒrde. Redaktion und Regie: Marie Kamprath Kamera: Vincent Schnitt: Katharina Frucht, Dimitri Stratakis, Sadaf Javdani

vor 15 Tagen11:30

Toxisches Schocksyndrom: Wann ein Tampon gefÀhrlich werden kann | Auf Klo

Tanja wĂ€re an einem Tampon fast gestorben. Es beginnt zunĂ€chst harmlos, mit Grippesymptomen und endet auf der Intensivstation. ZunĂ€chst weiß niemand, was Tanja fehlt. ZufĂ€llig wird nach drei Tagen im Krankenhaus der Grund fĂŒr Tanjas, mittlerweile lebensbedrohlichen Zustand gefunden: ein Tampon in ihrer Vagina. Der Tampon hat in ihr eine Blutvergiftung ausgelöst: das toxische Schocksyndrom. Als Tanja das erste Mal ihre Tage bekam, entschied sie sich fĂŒr Tampons. Es riecht nicht, man sieht fast nichts. Kurz gesagt: Sie dachte, durch einen Tampon bekommt sie und die ganze Welt am wenigsten von der eigenen Periode mit. Die Menstruation soll möglichst unsichtbar sein. Das kennen bestimmt viele. In Tanjas Fall hĂ€tte der Tampon als Grund fĂŒr die Vergiftung vielleicht frĂŒher erkannt werden können, wenn die Ärzte gewusst hĂ€tten, dass Tanja ihre Tage hat. Auf Klo spricht sie deshalb mit Maria Popov darĂŒber, wie sich ihr Umgang mit der eigenen Menstruation nach dem toxischen Schock drastisch verĂ€ndert hat. Das toxische Schocksyndrom ist eine Blutvergiftung, die durch Bakterien ausgelöst wird (meist Staphylokokken). Die Bakterien vermehren sich im Körper und schĂŒtten Gifte aus. Auch wenn man sich mit Schnitten oder Rissen verletzt, können die gleichen Bakterien in den Körper gelangen. Meistens bekĂ€mpft unser Immunsystem jedoch die ausgeschĂŒtteten Toxide und wir bekommen gar nichts davon mit. Wenn ein Tampon lange im Körper bleibt oder viel Blut aufgesogen hat, haben diese Bakterien viel Zeit, sich zu vermehren. Die Toxide, die dann in einer großen Zahl ausgeschĂŒttet werden, können einen toxischen Schock auslösen. Deshalb kann man vorbeugen, indem man Tampons hĂ€ufiger wechselt oder kleinere Tampons verwendet. Wichtig ist auch: Wenn Grippesymptome wĂ€hrend der Periode auftreten, aufmerksam zu sein und die:den Ärzt:in zu informieren, die dann abchecken können, ob es ein toxischer Schock sein kann. Patient:innen geht es oft sehr plötzlich schlecht, mit grippeĂ€hnlichen Symptomen. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Wenn die Vergiftung aber weit fortgeschritten ist und die Organe zu stark angegriffen hat, kann es auch sein, dass eine Dialyse notwendig ist. Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes spricht pro Jahr in ganz Deutschland von etwa 70 bis 80 Menschen, bei denen die Diagnose TSS gestellt wird. Die HĂ€lfte der Menstruierenden benutzen Tampons. Deshalb wird das toxische Schocksyndrom vor allem auch in Verbindung mit Tampons beobachtet. Aber auch alle anderen Periodenprodukte, die das Blut in der Vagina sammeln (z.B. Menstruationstassen, Softtampon), wo sich Bakterien vermehren können, können theoretisch einen toxischen Schock auslösen. Quellen: https://www.researchgate.net/profile/Annelies_Zinkernagel/publication/281566176_CME_Grampositives_toxisches_Schocksyndrom/links/582ae87c08ae102f071ff880/CME-Grampositives-toxisches-Schocksyndrom.pdf https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/infektionen/bakterielle-infektionen-grampositive-bakterien/toxisches-schocksyndrom https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4556184/ https://www.cfp.ca/content/57/6/e208.full#corresp-1 Redaktion und Regie: Linda Huber Redaktionsleitung: Maria Popov und Linda Huber Moderation: Maria Popov Kamera: Vincent Schnitt: Katharina Frucht #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, ĂŒber die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und ĂŒber Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch. Folgt uns auf 
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