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14. August 2019

Sex: Partner*in will Dinge, die ich nicht will! ????| Auf Klo

TRIGGERWARNUNG: SEXUELLER MISSBRAUCH Was ist eigentlich Konsens? Und warum ist er so wichtig für unser menschliches Miteinander? Das Wort an sich, Konsens, hat schon mehrere Bedeutungen. Wenn du dich in einer Diskussion oder gar in einem Streit befindest, und ihr eine Lösung finden wollt, werdet ihr vermutlich auch nach einem gemeinsamen Konsens suchen. Dieser wird oft in einer Art “Einwilligung” festgehalten - mal per Handschlag, mal mit einem leisen “Wieder vertragen?!” Hier darf man “Konsens” aber nicht mit einem “Kompromiss” verwechseln. Ein Kompromiss beinhaltet Abstriche einer Forderung oder eines Wunsches auf beiden Seiten. Konsens besteht dann, wenn alle Parteien aus freien Stücken zustimmen und sich auf etwas einigen - und nichts einbüßen müssen. Geht es um unser Sozial- oder Sexleben, ist Konsens das A&O. Sex, der nicht auf Konsens basiert, ist kein einvernehmlicher Sex - sondern sexuelle Nötigung. Deshalb fordern Betroffene, Überlebende und Unterstützer*innen schon seit langer Zeit: #neinheisstnein! Billie ist nicht-binäre Sozialarbeiter*in und musste selbst erst für sich lernen, wie sie Grenzen gegenüber anderen Personen ziehen kann. Auch in der queer-offenen Jugendwohngruppe, bei der sie arbeitet, muss jeden Tag ein “Konsens” verhandelt werden. Was ist Konsens? Was ist das Zustimmungsprinzip? https://wirliebenkonsens.wordpress.com/was-ist-konsens/ Du brauchst psychologische Hilfe? Ruf bei der Telefonseelsorge an, dort kannst du kostenlos, anonym und rund um die Uhr mit jemandem sprechen. Oder sprich mit einer Person, der du vertraust, wie zum Beispiel mit einem guten Freund oder einer guten Freundin oder jemandem bei dir in der Schule, auf der Arbeit oder in der Uni. Das ist super wichtig! Auch wenn es gerade schwierig ist: Verlier auf keinen Fall den Mut! 0800 - 111 0 333 (für Kinder & Jugendliche) 0800 - 111 0 111 Du fühlst dich angesprochen? Auf dem “Hilfeportal Sexueller Missbrauch” findest du Beratungsstellen in deiner Nähe. Du musst auch nicht persönlich in einer Beratungsstelle erscheinen, du kannst auch anrufen oder Beratungen die einen Chat anbieten aufsuchen. https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html

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TRIGGERWARNUNG: SEXUELLER MISSBRAUCH Was ist eigentlich Konsens? Und warum ist er so wichtig für unser menschliches Miteinander? Das Wort an sich, Konsens, hat schon mehrere Bedeutungen. Wenn du dich in einer Diskussion oder gar in einem Streit befindest, und ihr eine Lösung finden wollt, werdet ihr vermutlich auch nach einem gemeinsamen Konsens suchen. Dieser wird oft in einer Art “Einwilligung” festgehalten - mal per Handschlag, mal mit einem leisen “Wieder vertragen?!” Hier darf man “Konsens” aber nicht mit einem “Kompromiss” verwechseln. Ein Kompromiss beinhaltet Abstriche einer Forderung oder eines Wunsches auf beiden Seiten. Konsens besteht dann, wenn alle Parteien aus freien Stücken zustimmen und sich auf etwas einigen - und nichts einbüßen müssen. Geht es um unser Sozial- oder Sexleben, ist Konsens das A&O. Sex, der nicht auf Konsens basiert, ist kein einvernehmlicher Sex - sondern sexuelle Nötigung. Deshalb fordern Betroffene, Überlebende und Unterstützer*innen schon seit langer Zeit: #neinheisstnein! Billie ist nicht-binäre Sozialarbeiter*in und musste selbst erst für sich lernen, wie sie Grenzen gegenüber anderen Personen ziehen kann. Auch in der queer-offenen Jugendwohngruppe, bei der sie arbeitet, muss jeden Tag ein “Konsens” verhandelt werden. Was ist Konsens? Was ist das Zustimmungsprinzip? https://wirliebenkonsens.wordpress.com/was-ist-konsens/ Du brauchst psychologische Hilfe? Ruf bei der Telefonseelsorge an, dort kannst du kostenlos, anonym und rund um die Uhr mit jemandem sprechen. Oder sprich mit einer Person, der du vertraust, wie zum Beispiel mit einem guten Freund oder einer guten Freundin oder jemandem bei dir in der Schule, auf der Arbeit oder in der Uni. Das ist super wichtig! Auch wenn es gerade schwierig ist: Verlier auf keinen Fall den Mut! 0800 - 111 0 333 (für Kinder & Jugendliche) 0800 - 111 0 111 Du fühlst dich angesprochen? Auf dem “Hilfeportal Sexueller Missbrauch” findest du Beratungsstellen in deiner Nähe. Du musst auch nicht persönlich in einer Beratungsstelle erscheinen, du kannst auch anrufen oder Beratungen die einen Chat anbieten aufsuchen. https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html

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