funk ist ein Angebot von

ard

und

zdf
Seite wird geladen

5. November 2018

Sexueller Missbrauch ohne Anzeige?! Betroffene erzählen!

Was ist eigentlich sexueller Missbrauch und sexuelle Belästigung? Darf ich nein sagen und was sind meine Rechte, wenn jemand meine Grenzen überschreitet? Esin, Julia, Anna, Franzi und Svenja erzählen, wie sie mit sexuellem Missbrauch umgehen und ob sie den Täter angezeigt haben. Was ist sexueller Missbrauch/sexuelle Belästigung? Darunter versteht man jede sexuelle Handlung, die nicht konsensuell passiert. Aufgrund der körperlichen, psychischen oder sprachlichen Überlegenheit können Betroffene die Missbrauchshandlungen nicht ablehnen. Täter*innen sind meistens nicht Fremde, die im Gebüsch warten. In der Regel kennen die Opfer sexueller Belästigung den*die Täter*in gut, vertrauen ihm*ihr und erwarten nichts Böses. Häufig ist von Täter*innen in der maskulinen Form die Rede. Die Betroffenen in diesem Video ignorieren nicht den Fakt, dass auch Nicht-Männer Täter*innen werden. Sie sagen “Täter”, weil sie von Männern missbraucht wurden. Auch Männer sind Opfer sexuellen Missbrauchs und finden Hilfe in vielen Beratungsstellen in Deutschland. Du fühlst dich angesprochen? Auf dem “Hilfeportal Sexueller Missbrauch” findest du Beratungsstellen in deiner Nähe. Du musst auch nicht persönlich in einer Beratungsstelle erscheinen, du kannst auch anrufen oder Beratungen die einen Chat anbieten aufsuchen. https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html Für die Sendung haben wir eng mit der Beratungsstelle Wildwasser e.V. zusammengearbeitet. Sie bieten Beratungen für Mädchen* und junge Frauen* bei sexuellem Missbrauch, sexueller Gewalt, der Androhung von sexueller Gewalt, Zwangsverheiratung an. Was seid ihr für eine Beratungsstelle? Wir sind eine Beratungsstelle von Wildwasser für Mädchen* und junge Frauen* bis 27 Jahre, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Manche Mädchen* und junge Frauen* kommen einmal mit einer bestimmten Frage in die Beratungsstelle, andere kommen für einen längeren Zeitraum zu Gesprächen. Du entscheidest, wie oft du kommen möchtest. Wer kann zu euch kommen und wie? Zu uns können alle Mädchen, junge Frauen und Trans bis 27 Jahre kommen, die sexualisierte Gewalt erleben, erlebt haben oder vermuten, dass ihnen etwas passiert ist. Du kannst auch eine Person mitbringen, der du vertraust. Wir beraten auch alle, die dich unterstützen z.B Eltern, Freund*innen oder Lehrer*innen. Die einzigen Menschen, die wir nicht beraten sind Täter*innen. Wenn du kein persönliches Gespräch führen möchtet, kannst du auch telefonisch, per Mail oder per Chat beraten werden. Alle Beratungen sind anonym und kostenlos. Alle Kontaktdaten findest du unter: http://www.wildwasser-berlin.de/maedchenberatung.htm Muss ich erzählen was mir passiert ist? Nein. Du entscheidest selbst was du erzählen möchtest und was nicht. Wir hören dir zu und nehmen dich ernst. Was ist überhaupt sexualisierte Gewalt? Sexualisierte Gewalt ist alles was gegen deinen Willen passiert, z.B. unangenehme Berührungen, Vergewaltigungen, erzwungene Küsse, anzügliche Witze oder Mails. Erzählt ihr weiter was ihr von mir gehört habt? Geht ihr zur Polizei? Wir machen nichts hinter deinem Rücken. Wir stellen keine Anzeige und führen kein Gespräch mit deinen Eltern, außer wenn du das möchtest. Kann ich auch zu euch kommen, wenn ich in einer anderen Sprache als deutsch Beratung brauche? Ja, wenn wir die Sprache nicht sprechen sorgen wir dafür, dass eine Dolmetscherin vor Ort ist. Du brauchst psychologische Hilfe? Ruf bei der Telefonseelsorge an, dort kannst du kostenlos, anonym und rund um die Uhr mit jemandem sprechen. Oder sprich mit einer Person, der du vertraust, wie zum Beispiel mit einem guten Freund oder einer guten Freundin oder jemandem bei dir in der Schule, auf der Arbeit oder in der Uni. Das ist super wichtig! Auch wenn es gerade schwierig ist: Verlier auf keinen Fall den Mut! 0800 - 111 0 333 (für Kinder & Jugendliche) 0800 - 111 0 111

Auf Klo

Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen.

Auf Klo gibt es auch hier:

Was heißt das?

5. November 2018

Sexueller Missbrauch ohne Anzeige?! Betroffene erzählen!

Was ist eigentlich sexueller Missbrauch und sexuelle Belästigung? Darf ich nein sagen und was sind meine Rechte, wenn jemand meine Grenzen überschreitet? Esin, Julia, Anna, Franzi und Svenja erzählen, wie sie mit sexuellem Missbrauch umgehen und ob sie den Täter angezeigt haben. Was ist sexueller Missbrauch/sexuelle Belästigung? Darunter versteht man jede sexuelle Handlung, die nicht konsensuell passiert. Aufgrund der körperlichen, psychischen oder sprachlichen Überlegenheit können Betroffene die Missbrauchshandlungen nicht ablehnen. Täter*innen sind meistens nicht Fremde, die im Gebüsch warten. In der Regel kennen die Opfer sexueller Belästigung den*die Täter*in gut, vertrauen ihm*ihr und erwarten nichts Böses. Häufig ist von Täter*innen in der maskulinen Form die Rede. Die Betroffenen in diesem Video ignorieren nicht den Fakt, dass auch Nicht-Männer Täter*innen werden. Sie sagen “Täter”, weil sie von Männern missbraucht wurden. Auch Männer sind Opfer sexuellen Missbrauchs und finden Hilfe in vielen Beratungsstellen in Deutschland. Du fühlst dich angesprochen? Auf dem “Hilfeportal Sexueller Missbrauch” findest du Beratungsstellen in deiner Nähe. Du musst auch nicht persönlich in einer Beratungsstelle erscheinen, du kannst auch anrufen oder Beratungen die einen Chat anbieten aufsuchen. https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html Für die Sendung haben wir eng mit der Beratungsstelle Wildwasser e.V. zusammengearbeitet. Sie bieten Beratungen für Mädchen* und junge Frauen* bei sexuellem Missbrauch, sexueller Gewalt, der Androhung von sexueller Gewalt, Zwangsverheiratung an. Was seid ihr für eine Beratungsstelle? Wir sind eine Beratungsstelle von Wildwasser für Mädchen* und junge Frauen* bis 27 Jahre, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Manche Mädchen* und junge Frauen* kommen einmal mit einer bestimmten Frage in die Beratungsstelle, andere kommen für einen längeren Zeitraum zu Gesprächen. Du entscheidest, wie oft du kommen möchtest. Wer kann zu euch kommen und wie? Zu uns können alle Mädchen, junge Frauen und Trans bis 27 Jahre kommen, die sexualisierte Gewalt erleben, erlebt haben oder vermuten, dass ihnen etwas passiert ist. Du kannst auch eine Person mitbringen, der du vertraust. Wir beraten auch alle, die dich unterstützen z.B Eltern, Freund*innen oder Lehrer*innen. Die einzigen Menschen, die wir nicht beraten sind Täter*innen. Wenn du kein persönliches Gespräch führen möchtet, kannst du auch telefonisch, per Mail oder per Chat beraten werden. Alle Beratungen sind anonym und kostenlos. Alle Kontaktdaten findest du unter: http://www.wildwasser-berlin.de/maedchenberatung.htm Muss ich erzählen was mir passiert ist? Nein. Du entscheidest selbst was du erzählen möchtest und was nicht. Wir hören dir zu und nehmen dich ernst. Was ist überhaupt sexualisierte Gewalt? Sexualisierte Gewalt ist alles was gegen deinen Willen passiert, z.B. unangenehme Berührungen, Vergewaltigungen, erzwungene Küsse, anzügliche Witze oder Mails. Erzählt ihr weiter was ihr von mir gehört habt? Geht ihr zur Polizei? Wir machen nichts hinter deinem Rücken. Wir stellen keine Anzeige und führen kein Gespräch mit deinen Eltern, außer wenn du das möchtest. Kann ich auch zu euch kommen, wenn ich in einer anderen Sprache als deutsch Beratung brauche? Ja, wenn wir die Sprache nicht sprechen sorgen wir dafür, dass eine Dolmetscherin vor Ort ist. Du brauchst psychologische Hilfe? Ruf bei der Telefonseelsorge an, dort kannst du kostenlos, anonym und rund um die Uhr mit jemandem sprechen. Oder sprich mit einer Person, der du vertraust, wie zum Beispiel mit einem guten Freund oder einer guten Freundin oder jemandem bei dir in der Schule, auf der Arbeit oder in der Uni. Das ist super wichtig! Auch wenn es gerade schwierig ist: Verlier auf keinen Fall den Mut! 0800 - 111 0 333 (für Kinder & Jugendliche) 0800 - 111 0 111

543 Videos
vor 5 Tagen11:46

Robin und Miss Ivanka T: So war unser erster queerer Sex I Auf Klo

Robin Solf und Miss Ivanka T sind nicht nur seit vielen Jahren eng befreundet, sie haben auch einen Podcast zusammen, in dem sie über das schwule Nachtleben Berlins, Dating und vor allem über Sex sprechen. Denn die beiden haben schon wirklich viel zu dem Thema erlebt und es gibt nichts, was “zu peinlich” für sie ist, um darüber zu reden. So einfach war das aber nicht immer: Obwohl die beiden schon als junge Teenies sexuelle Erfahrungen mit Männern gesammelt haben, war das Thema für die beiden immer mit Scham- als mit Glücksgefühlen verbunden. Wir sprechen mit Robin und Ivanka über ihre ersten Male, räumen mit Klischees zu queerem Sex auf und reden über Gedanken, Ängste und Bedürfnisse vor dem ersten Mal mit einem anderen Mann. Was hat sich seit ihren ersten Malen verändert? Welche Rolle spielt Sex heutzutage in ihrem Leben? Und was sind die Top 3 Tipps für ein gutes Sexleben? Mehr Informationen zu dem Thema Safer Sex: https://www.liebesleben.de/ https://www.iwwit.de/ https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/s/sexuell-uebertragbare-infektionen-sti.html https://mag.dbna.com/lieben/der-kondom-knigge-9004 #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch.

vor 12 Tagen14:25

Ich bin eine Domina: So sieht meine Arbeit wirklich aus I Auf Klo

Herrin My ist 24 Jahre alt, sie lebt in Berlin, studiert BWL und: arbeitet als Domina. In ihrer Freizeit geht sie gerne zu Techno feiern und kam so das erste Mal in Berührung mit BDSM. Das weckte ihr Interesse an der Szene und den Praktiken, sodass sie, nachdem sie ihren alten Job gekündigt hatte, ihre Neugier mit der Möglichkeit als Herrin Geld zu verdienen, vereinte. Seit ca einem halben Jahr fügt sie auf Nachfrage Klienten einvernehmlich, spielerisch und mit sexuellem Hintergrund Schmerzen zu und verdient sich so ihren Unterhalt während des Studiums. Dabei lernt sie viel über ihre eigene Sexualität, über Grenzen setzen und die Bedeutung von Vertrauen in ihrem Job. Aber erfährt auch das erste Mal, wie es ist, mit den Vorurteilen und sozialen Stigmata, die sich gegenüber Frauen in ihrem Beruf etabliert haben, konfrontiert zu werden. Im Video spricht sie über ihren Arbeitsalltag als Herrin, die Bedingungen die sie und ihre Arbeit prägen und erklärt, wieso das gesellschaftliche Bild auf Dominas viel zu einseitig ist. Disclaimer: Auch, wenn wir wie in My’s Fall von einer proaktiven Entscheidung für ihren Job sprechen, darf nicht vergessen werden, dass weiterhin Kriminalität wie zB verbotene Zwangsprostitution und Sexhandel als auch Gewalt gegenüber Frauen bzw marginalisierten Personen innerhalb der Community existent sind und auch hier die Aufmerksamkeit darauf bestehen sollte, dass noch einiges passieren muss, damit diese Menschen geschützt werden. Zudem kann der Beruf auch gefährlich sein: Das Risiko für Verletzungen und Opfer, sexualisierter Gewalt zu werden, können steigen. Falls ihr Hilfe sucht, schaut mal hier: Hilfetelefon - Gewalt gegen Frauen Telefon: 08000 116 016 Website: www.hilfetelefon.de Hilfeportal sexueller Missbrauch Telefon: 0800 22 55 530 Website: https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/startseite.html Wildwasser - Verein gegen sexuellen Missbrauch Telefon: 06142/965760 Mail: info@wildwasser.de Website: www.wildwasser.de Mit Übersicht über Beratungsstellen aus der Region. Und mehr zu dem Berufsfeld von Sexarbeiter:innen findet ihr hier: Berufsverband Sexarbeit: https://berufsverband-sexarbeit.de Ein- und Ausstiegsberatungen für Sexarbeiterinnen: https://www.hydra-berlin.de Redaktion: Yildiz Krahn Moderation: Maria Popov Schnitt: Selina Gemmerich Grafik: Julia Habich Social: Marie Thomas, Dimitri S., Sarah Schneider #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch.

vor 19 Tagen14:35

Schule exposed: „Ich dachte, ich bin zu blöd“ I Auf Klo

“Im Hinterkopf hast du immer: Du kommst von der Hauptschule, das schaffst du eh nicht”. Estefania wurde lange von Lehrer:innen, die ihr und ihren Mitschüler:innen die Aussichten nach der Schule schlecht geredet haben, ausgebremst. Sie dachte ihre Träume und Pläne könnte sie nie erreichen. Die Message ihres schulischen Umfelds war klar: Du bist eine Hauptschülerin, mehr nicht. Aber Estefania wollte das nicht akzeptieren und dachte sich: Euch zeig ich’s! Sie arbeitete sich hoch von der Hauptschule bis zu den Abitur-Prüfungen. Der Weg war nicht einfach: Neue Schule, neue Leute, andere Arbeitsweisen. War es den Stress und Druck Wert, Este? Wie fühlt man sich, wenn niemand an einen glaubt? Haben Mitschüler:innen auf der Oberstufe dich anders behandelt als “die Hauptschülerin”? 💡 Natürlich ist ein Abitur nicht das einzige und absolute endgoal. Andere Schulabschlüsse oder Schulformen sind auch super und je nach Person, skills, Interessen und Plänen passend. Redaktion: Denise Ott Redaktionsleitung: Marie Thomas, Annika Prigge Redaktionsassistenz: Hanane Oubari, Sophie Eder Moderation: Maria Popov Kamera: Katharina Frucht Schnitt: Selina Gemmerich, Idlepen Grafik: Julia Habich Social: Dimitri S., Sarah Schneider, Josefine Schneider #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch.

vor einem Monat12:35

Beide Partner Taub: So sieht Tobias Beziehung aus I Auf Klo

Tobias ist von Geburt an taub und nun schon seit 13 Jahren mit seinem Freund zusammen, der ebenfalls taub ist. Bei Auf Klo spricht Tobias über ihre Liebe und darüber, wie er und sein Partner als queeres, gehörloses Paar Diskriminierung und Ableismus erfahren - und wie er damit umgeht. Außerdem erklärt er, was hörende Personen für gehörlose Personen tun können und wie jede:r von uns einen Beitrag zu mehr Inklusion leisten kann. Tobias ist auch Host beim funk-Format “Hand drauf”, das auf Instagram über Themen aus und für die Deaf Community berichtet. Checkt das Format unbedingt auch aus. Infos: Medizinisch wird Gehörlosigkeit über den Grad des Hörverlusts definiert: Gehörlos ist, wer im Bereich zwischen 125 und 250 Hz einen Hörverlust von mehr als 60 dB sowie im übrigen Frequenzbereich von mehr als 100 dB hat. Eine hochgradige Schwerhörigkeit liegt vor, wenn der mittlere Hörverlust zwischen 70 und 100 dB beträgt. Aus Sicht von Betroffenen wird Gehörlosigkeit nicht über fehlendes Hörvermögen definiert, sondern sprachlich und kulturell. Gehörlose sind Hörbehinderte, die vorzugsweise in Gebärdensprache kommunizieren und sich der Gebärdensprachgemeinschaft und ihrer reichen Kultur zugehörig fühlen. In der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 80.000 Gehörlose. Nach Angaben des Deutschen Schwerhörigenbundes gibt es ca. 16 Millionen Schwerhörige. Ca. 140.000 davon haben einen Grad der Behinderung von mehr als 70 % und sind auf Gebärdensprach-Dolmetscher angewiesen. Allein in Deutschland leben ca. 80.000 gehörlose Personen. Zudem gibt es etwa 16 Millionen Schwerhörige. 140.000 Personen sind auf Gebärdensprach-Dolmetscher:innen angewiesen. Gehörlose kommunizieren meist über Gebärdensprache. Gebärdensprachen sind visuell-manuelle Sprachen, die natürlich entstanden sind. Gebärdensprachen bestehen neben Handzeichen aus Mimik und Körperhaltung. Sie verfügen über ein umfassendes Vokabular und eine eigenständige Grammatik, die grundlegend anderen Regeln folgt als die Grammatik gesprochener Sprachen. Gebärdensprachen sind ebenso komplex wie gesprochene Sprachen, auch wenn sie anders aufgebaut sind. Von der Sprachwissenschaft sind Gebärdensprachen als eigenständige, vollwertige Sprachen anerkannt. (Quelle: Deutscher Gehörlosen-Bund e. V.) Redaktion: Ole Siebrecht Redaktionsleitung: Annika Prigge, Marie Thomas Kamera: Katharina Frucht Ton: Azadeh Zandieh Schnitt: Selina Gemmerich Grafik: Julia Habich Social: Dimitri S., Sarah Schneider #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch.

funkfunk