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7. Januar 2021

Toxisches Schocksyndrom: Wann ein Tampon gefährlich werden kann | Auf Klo

Tanja wäre an einem Tampon fast gestorben. Es beginnt zunächst harmlos, mit Grippesymptomen und endet auf der Intensivstation. Zunächst weiß niemand, was Tanja fehlt. Zufällig wird nach drei Tagen im Krankenhaus der Grund für Tanjas, mittlerweile lebensbedrohlichen Zustand gefunden: ein Tampon in ihrer Vagina. Der Tampon hat in ihr eine Blutvergiftung ausgelöst: das toxische Schocksyndrom. Als Tanja das erste Mal ihre Tage bekam, entschied sie sich für Tampons. Es riecht nicht, man sieht fast nichts. Kurz gesagt: Sie dachte, durch einen Tampon bekommt sie und die ganze Welt am wenigsten von der eigenen Periode mit. Die Menstruation soll möglichst unsichtbar sein. Das kennen bestimmt viele. In Tanjas Fall hätte der Tampon als Grund für die Vergiftung vielleicht früher erkannt werden können, wenn die Ärzte gewusst hätten, dass Tanja ihre Tage hat. Auf Klo spricht sie deshalb mit Maria Popov darüber, wie sich ihr Umgang mit der eigenen Menstruation nach dem toxischen Schock drastisch verändert hat. Das toxische Schocksyndrom ist eine Blutvergiftung, die durch Bakterien ausgelöst wird (meist Staphylokokken). Die Bakterien vermehren sich im Körper und schütten Gifte aus. Auch wenn man sich mit Schnitten oder Rissen verletzt, können die gleichen Bakterien in den Körper gelangen. Meistens bekämpft unser Immunsystem jedoch die ausgeschütteten Toxide und wir bekommen gar nichts davon mit. Wenn ein Tampon lange im Körper bleibt oder viel Blut aufgesogen hat, haben diese Bakterien viel Zeit, sich zu vermehren. Die Toxide, die dann in einer großen Zahl ausgeschüttet werden, können einen toxischen Schock auslösen. Deshalb kann man vorbeugen, indem man Tampons häufiger wechselt oder kleinere Tampons verwendet. Wichtig ist auch: Wenn Grippesymptome während der Periode auftreten, aufmerksam zu sein und die:den Ärzt:in zu informieren, die dann abchecken können, ob es ein toxischer Schock sein kann. Patient:innen geht es oft sehr plötzlich schlecht, mit grippeähnlichen Symptomen. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Wenn die Vergiftung aber weit fortgeschritten ist und die Organe zu stark angegriffen hat, kann es auch sein, dass eine Dialyse notwendig ist. Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes spricht pro Jahr in ganz Deutschland von etwa 70 bis 80 Menschen, bei denen die Diagnose TSS gestellt wird. Die Hälfte der Menstruierenden benutzen Tampons. Deshalb wird das toxische Schocksyndrom vor allem auch in Verbindung mit Tampons beobachtet. Aber auch alle anderen Periodenprodukte, die das Blut in der Vagina sammeln (z.B. Menstruationstassen, Softtampon), wo sich Bakterien vermehren können, können theoretisch einen toxischen Schock auslösen. Quellen: https://www.researchgate.net/profile/Annelies_Zinkernagel/publication/281566176_CME_Grampositives_toxisches_Schocksyndrom/links/582ae87c08ae102f071ff880/CME-Grampositives-toxisches-Schocksyndrom.pdf https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/infektionen/bakterielle-infektionen-grampositive-bakterien/toxisches-schocksyndrom https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4556184/ https://www.cfp.ca/content/57/6/e208.full#corresp-1 Redaktion und Regie: Linda Huber Redaktionsleitung: Maria Popov und Linda Huber Moderation: Maria Popov Kamera: Vincent Schnitt: Katharina Frucht #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch. Folgt uns auf …Facebook: https://www.facebook.com/aufklo ...Instagram: https://www.instagram.com/aufklo YEAH! Wir gehören auch zu #funk. Schaut' da mal rein: YouTube: https://youtube.com/funkofficial Web-App: https://go.funk.netFacebook: https://facebook.com/funk

Auf Klo

Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen.

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7. Januar 2021

Toxisches Schocksyndrom: Wann ein Tampon gefährlich werden kann | Auf Klo

Tanja wäre an einem Tampon fast gestorben. Es beginnt zunächst harmlos, mit Grippesymptomen und endet auf der Intensivstation. Zunächst weiß niemand, was Tanja fehlt. Zufällig wird nach drei Tagen im Krankenhaus der Grund für Tanjas, mittlerweile lebensbedrohlichen Zustand gefunden: ein Tampon in ihrer Vagina. Der Tampon hat in ihr eine Blutvergiftung ausgelöst: das toxische Schocksyndrom. Als Tanja das erste Mal ihre Tage bekam, entschied sie sich für Tampons. Es riecht nicht, man sieht fast nichts. Kurz gesagt: Sie dachte, durch einen Tampon bekommt sie und die ganze Welt am wenigsten von der eigenen Periode mit. Die Menstruation soll möglichst unsichtbar sein. Das kennen bestimmt viele. In Tanjas Fall hätte der Tampon als Grund für die Vergiftung vielleicht früher erkannt werden können, wenn die Ärzte gewusst hätten, dass Tanja ihre Tage hat. Auf Klo spricht sie deshalb mit Maria Popov darüber, wie sich ihr Umgang mit der eigenen Menstruation nach dem toxischen Schock drastisch verändert hat. Das toxische Schocksyndrom ist eine Blutvergiftung, die durch Bakterien ausgelöst wird (meist Staphylokokken). Die Bakterien vermehren sich im Körper und schütten Gifte aus. Auch wenn man sich mit Schnitten oder Rissen verletzt, können die gleichen Bakterien in den Körper gelangen. Meistens bekämpft unser Immunsystem jedoch die ausgeschütteten Toxide und wir bekommen gar nichts davon mit. Wenn ein Tampon lange im Körper bleibt oder viel Blut aufgesogen hat, haben diese Bakterien viel Zeit, sich zu vermehren. Die Toxide, die dann in einer großen Zahl ausgeschüttet werden, können einen toxischen Schock auslösen. Deshalb kann man vorbeugen, indem man Tampons häufiger wechselt oder kleinere Tampons verwendet. Wichtig ist auch: Wenn Grippesymptome während der Periode auftreten, aufmerksam zu sein und die:den Ärzt:in zu informieren, die dann abchecken können, ob es ein toxischer Schock sein kann. Patient:innen geht es oft sehr plötzlich schlecht, mit grippeähnlichen Symptomen. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Wenn die Vergiftung aber weit fortgeschritten ist und die Organe zu stark angegriffen hat, kann es auch sein, dass eine Dialyse notwendig ist. Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes spricht pro Jahr in ganz Deutschland von etwa 70 bis 80 Menschen, bei denen die Diagnose TSS gestellt wird. Die Hälfte der Menstruierenden benutzen Tampons. Deshalb wird das toxische Schocksyndrom vor allem auch in Verbindung mit Tampons beobachtet. Aber auch alle anderen Periodenprodukte, die das Blut in der Vagina sammeln (z.B. Menstruationstassen, Softtampon), wo sich Bakterien vermehren können, können theoretisch einen toxischen Schock auslösen. Quellen: https://www.researchgate.net/profile/Annelies_Zinkernagel/publication/281566176_CME_Grampositives_toxisches_Schocksyndrom/links/582ae87c08ae102f071ff880/CME-Grampositives-toxisches-Schocksyndrom.pdf https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/infektionen/bakterielle-infektionen-grampositive-bakterien/toxisches-schocksyndrom https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4556184/ https://www.cfp.ca/content/57/6/e208.full#corresp-1 Redaktion und Regie: Linda Huber Redaktionsleitung: Maria Popov und Linda Huber Moderation: Maria Popov Kamera: Vincent Schnitt: Katharina Frucht #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch. Folgt uns auf …Facebook: https://www.facebook.com/aufklo ...Instagram: https://www.instagram.com/aufklo YEAH! Wir gehören auch zu #funk. Schaut' da mal rein: YouTube: https://youtube.com/funkofficial Web-App: https://go.funk.netFacebook: https://facebook.com/funk

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vor 5 Tagen11:46

Robin und Miss Ivanka T: So war unser erster queerer Sex I Auf Klo

Robin Solf und Miss Ivanka T sind nicht nur seit vielen Jahren eng befreundet, sie haben auch einen Podcast zusammen, in dem sie über das schwule Nachtleben Berlins, Dating und vor allem über Sex sprechen. Denn die beiden haben schon wirklich viel zu dem Thema erlebt und es gibt nichts, was “zu peinlich” für sie ist, um darüber zu reden. So einfach war das aber nicht immer: Obwohl die beiden schon als junge Teenies sexuelle Erfahrungen mit Männern gesammelt haben, war das Thema für die beiden immer mit Scham- als mit Glücksgefühlen verbunden. Wir sprechen mit Robin und Ivanka über ihre ersten Male, räumen mit Klischees zu queerem Sex auf und reden über Gedanken, Ängste und Bedürfnisse vor dem ersten Mal mit einem anderen Mann. Was hat sich seit ihren ersten Malen verändert? Welche Rolle spielt Sex heutzutage in ihrem Leben? Und was sind die Top 3 Tipps für ein gutes Sexleben? Mehr Informationen zu dem Thema Safer Sex: https://www.liebesleben.de/ https://www.iwwit.de/ https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/s/sexuell-uebertragbare-infektionen-sti.html https://mag.dbna.com/lieben/der-kondom-knigge-9004 #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch.

vor 12 Tagen14:25

Ich bin eine Domina: So sieht meine Arbeit wirklich aus I Auf Klo

Herrin My ist 24 Jahre alt, sie lebt in Berlin, studiert BWL und: arbeitet als Domina. In ihrer Freizeit geht sie gerne zu Techno feiern und kam so das erste Mal in Berührung mit BDSM. Das weckte ihr Interesse an der Szene und den Praktiken, sodass sie, nachdem sie ihren alten Job gekündigt hatte, ihre Neugier mit der Möglichkeit als Herrin Geld zu verdienen, vereinte. Seit ca einem halben Jahr fügt sie auf Nachfrage Klienten einvernehmlich, spielerisch und mit sexuellem Hintergrund Schmerzen zu und verdient sich so ihren Unterhalt während des Studiums. Dabei lernt sie viel über ihre eigene Sexualität, über Grenzen setzen und die Bedeutung von Vertrauen in ihrem Job. Aber erfährt auch das erste Mal, wie es ist, mit den Vorurteilen und sozialen Stigmata, die sich gegenüber Frauen in ihrem Beruf etabliert haben, konfrontiert zu werden. Im Video spricht sie über ihren Arbeitsalltag als Herrin, die Bedingungen die sie und ihre Arbeit prägen und erklärt, wieso das gesellschaftliche Bild auf Dominas viel zu einseitig ist. Disclaimer: Auch, wenn wir wie in My’s Fall von einer proaktiven Entscheidung für ihren Job sprechen, darf nicht vergessen werden, dass weiterhin Kriminalität wie zB verbotene Zwangsprostitution und Sexhandel als auch Gewalt gegenüber Frauen bzw marginalisierten Personen innerhalb der Community existent sind und auch hier die Aufmerksamkeit darauf bestehen sollte, dass noch einiges passieren muss, damit diese Menschen geschützt werden. Zudem kann der Beruf auch gefährlich sein: Das Risiko für Verletzungen und Opfer, sexualisierter Gewalt zu werden, können steigen. Falls ihr Hilfe sucht, schaut mal hier: Hilfetelefon - Gewalt gegen Frauen Telefon: 08000 116 016 Website: www.hilfetelefon.de Hilfeportal sexueller Missbrauch Telefon: 0800 22 55 530 Website: https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/startseite.html Wildwasser - Verein gegen sexuellen Missbrauch Telefon: 06142/965760 Mail: info@wildwasser.de Website: www.wildwasser.de Mit Übersicht über Beratungsstellen aus der Region. Und mehr zu dem Berufsfeld von Sexarbeiter:innen findet ihr hier: Berufsverband Sexarbeit: https://berufsverband-sexarbeit.de Ein- und Ausstiegsberatungen für Sexarbeiterinnen: https://www.hydra-berlin.de Redaktion: Yildiz Krahn Moderation: Maria Popov Schnitt: Selina Gemmerich Grafik: Julia Habich Social: Marie Thomas, Dimitri S., Sarah Schneider #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch.

vor 19 Tagen14:35

Schule exposed: „Ich dachte, ich bin zu blöd“ I Auf Klo

“Im Hinterkopf hast du immer: Du kommst von der Hauptschule, das schaffst du eh nicht”. Estefania wurde lange von Lehrer:innen, die ihr und ihren Mitschüler:innen die Aussichten nach der Schule schlecht geredet haben, ausgebremst. Sie dachte ihre Träume und Pläne könnte sie nie erreichen. Die Message ihres schulischen Umfelds war klar: Du bist eine Hauptschülerin, mehr nicht. Aber Estefania wollte das nicht akzeptieren und dachte sich: Euch zeig ich’s! Sie arbeitete sich hoch von der Hauptschule bis zu den Abitur-Prüfungen. Der Weg war nicht einfach: Neue Schule, neue Leute, andere Arbeitsweisen. War es den Stress und Druck Wert, Este? Wie fühlt man sich, wenn niemand an einen glaubt? Haben Mitschüler:innen auf der Oberstufe dich anders behandelt als “die Hauptschülerin”? 💡 Natürlich ist ein Abitur nicht das einzige und absolute endgoal. Andere Schulabschlüsse oder Schulformen sind auch super und je nach Person, skills, Interessen und Plänen passend. Redaktion: Denise Ott Redaktionsleitung: Marie Thomas, Annika Prigge Redaktionsassistenz: Hanane Oubari, Sophie Eder Moderation: Maria Popov Kamera: Katharina Frucht Schnitt: Selina Gemmerich, Idlepen Grafik: Julia Habich Social: Dimitri S., Sarah Schneider, Josefine Schneider #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch.

vor einem Monat12:35

Beide Partner Taub: So sieht Tobias Beziehung aus I Auf Klo

Tobias ist von Geburt an taub und nun schon seit 13 Jahren mit seinem Freund zusammen, der ebenfalls taub ist. Bei Auf Klo spricht Tobias über ihre Liebe und darüber, wie er und sein Partner als queeres, gehörloses Paar Diskriminierung und Ableismus erfahren - und wie er damit umgeht. Außerdem erklärt er, was hörende Personen für gehörlose Personen tun können und wie jede:r von uns einen Beitrag zu mehr Inklusion leisten kann. Tobias ist auch Host beim funk-Format “Hand drauf”, das auf Instagram über Themen aus und für die Deaf Community berichtet. Checkt das Format unbedingt auch aus. Infos: Medizinisch wird Gehörlosigkeit über den Grad des Hörverlusts definiert: Gehörlos ist, wer im Bereich zwischen 125 und 250 Hz einen Hörverlust von mehr als 60 dB sowie im übrigen Frequenzbereich von mehr als 100 dB hat. Eine hochgradige Schwerhörigkeit liegt vor, wenn der mittlere Hörverlust zwischen 70 und 100 dB beträgt. Aus Sicht von Betroffenen wird Gehörlosigkeit nicht über fehlendes Hörvermögen definiert, sondern sprachlich und kulturell. Gehörlose sind Hörbehinderte, die vorzugsweise in Gebärdensprache kommunizieren und sich der Gebärdensprachgemeinschaft und ihrer reichen Kultur zugehörig fühlen. In der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 80.000 Gehörlose. Nach Angaben des Deutschen Schwerhörigenbundes gibt es ca. 16 Millionen Schwerhörige. Ca. 140.000 davon haben einen Grad der Behinderung von mehr als 70 % und sind auf Gebärdensprach-Dolmetscher angewiesen. Allein in Deutschland leben ca. 80.000 gehörlose Personen. Zudem gibt es etwa 16 Millionen Schwerhörige. 140.000 Personen sind auf Gebärdensprach-Dolmetscher:innen angewiesen. Gehörlose kommunizieren meist über Gebärdensprache. Gebärdensprachen sind visuell-manuelle Sprachen, die natürlich entstanden sind. Gebärdensprachen bestehen neben Handzeichen aus Mimik und Körperhaltung. Sie verfügen über ein umfassendes Vokabular und eine eigenständige Grammatik, die grundlegend anderen Regeln folgt als die Grammatik gesprochener Sprachen. Gebärdensprachen sind ebenso komplex wie gesprochene Sprachen, auch wenn sie anders aufgebaut sind. Von der Sprachwissenschaft sind Gebärdensprachen als eigenständige, vollwertige Sprachen anerkannt. (Quelle: Deutscher Gehörlosen-Bund e. V.) Redaktion: Ole Siebrecht Redaktionsleitung: Annika Prigge, Marie Thomas Kamera: Katharina Frucht Ton: Azadeh Zandieh Schnitt: Selina Gemmerich Grafik: Julia Habich Social: Dimitri S., Sarah Schneider #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch.

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