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16. Juli 2019

TransFRAU: Warum es mich verletzt, wenn du “ER” sagst

Mel ist eine Transfrau und musste ihrer Familie und Freunden beibringen andere Pronomen oder Namen zu verwenden, als sie gewohnt sind. Pronomen - also Fürwörter wie “sie” und “ihr” - sind für Transpersonen sehr wichtig. Wir alle laufen durch eine Welt, die es gewohnt ist in Mann und Frau zu denken. Für Transpersonen ist das oft nicht leicht. Fast jede dritte Transfrau unternimmt einen Suizidversuch. Bei Mel ist das zum Glück nicht der Fall. Umso wichtiger, seine Gewohnheiten zum Wohl der Transperson zu verändern. Wenn man die richtigen Pronomen und Vornamen verwendet, zeigt es, dass man bereit ist genau das zu tun. “Ist ja wohl nicht zu viel verlangt” findet auch Lisa. Bei Auf Klo reden Mel und Lisa Sophie Laurent darüber, wie es war sich einen neuen Namen aussuchen zu können und warum es so weh tut misgendert zu werden.

Auf Klo

Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen.

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16. Juli 2019

TransFRAU: Warum es mich verletzt, wenn du “ER” sagst

Mel ist eine Transfrau und musste ihrer Familie und Freunden beibringen andere Pronomen oder Namen zu verwenden, als sie gewohnt sind. Pronomen - also Fürwörter wie “sie” und “ihr” - sind für Transpersonen sehr wichtig. Wir alle laufen durch eine Welt, die es gewohnt ist in Mann und Frau zu denken. Für Transpersonen ist das oft nicht leicht. Fast jede dritte Transfrau unternimmt einen Suizidversuch. Bei Mel ist das zum Glück nicht der Fall. Umso wichtiger, seine Gewohnheiten zum Wohl der Transperson zu verändern. Wenn man die richtigen Pronomen und Vornamen verwendet, zeigt es, dass man bereit ist genau das zu tun. “Ist ja wohl nicht zu viel verlangt” findet auch Lisa. Bei Auf Klo reden Mel und Lisa Sophie Laurent darüber, wie es war sich einen neuen Namen aussuchen zu können und warum es so weh tut misgendert zu werden.

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vor 9 Tagen12:39

Mount Everest: Ich war die erste deutsche Frau

Sie war eine erfolgreiche Moderedakteurin bei der Vogue, wollte aber vom Leben mehr. Und so kam sie von der Kletterwand in einem New Yorker Studio zu den höchsten Bergen der Welt – Helga Hengge (@helgahengge) ist Extrem-Bergsteigerin und die erste deutsche Frau, die es erfolgreich auf den Mount Everest hoch und runter geschafft hat. Helga war Ende zwanzig und gefrustet vom Job als sie sich auf die Suche nach neuen Abenteuern gemacht hat. Ihre erste größere Expedition machte sie in Argentinien. Während ihr Verwandte zur Zugspitze rieten, wollte Helga immer höher hinaus. 7.000 Meter auf den Aconcagua. Damals buchte sie alles ohne Internet, trainierte ein halbes Jahr und erklomm den Berg über Weihnachten. Heute sagt sie, war es eine naive Vorfreude, sie wagte etwas Neues ohne zu viel davon zu wissen. Diese kindliche Freude am Entdecken hat Helga sich bis heute beibehalten. Die Ausrüstung ist etwas professioneller geworden. Nach der ersten Besteigung tingelte Helga von Berg zu Berg und sicherte sich einen Platz in der männerdominierten Community. 1999, zweieinhalb Jahre später wagte sie die Besteigung von Mount Everest – als einzige Frau im Team. Helga erzählt Lisa, wie das so war in der schwindelerregenden Höhe, wie sich ihr Leben danach verändert hat und ob sie das Ganze heute nochmal machen würde. Redaktion und Regie: Marie Kamprath Kamera: Vincent Schnitt: Katharina Frucht, Dimitri Stratakis, Sadaf Javdani

vor 15 Tagen11:30

Toxisches Schocksyndrom: Wann ein Tampon gefährlich werden kann | Auf Klo

Tanja wäre an einem Tampon fast gestorben. Es beginnt zunächst harmlos, mit Grippesymptomen und endet auf der Intensivstation. Zunächst weiß niemand, was Tanja fehlt. Zufällig wird nach drei Tagen im Krankenhaus der Grund für Tanjas, mittlerweile lebensbedrohlichen Zustand gefunden: ein Tampon in ihrer Vagina. Der Tampon hat in ihr eine Blutvergiftung ausgelöst: das toxische Schocksyndrom. Als Tanja das erste Mal ihre Tage bekam, entschied sie sich für Tampons. Es riecht nicht, man sieht fast nichts. Kurz gesagt: Sie dachte, durch einen Tampon bekommt sie und die ganze Welt am wenigsten von der eigenen Periode mit. Die Menstruation soll möglichst unsichtbar sein. Das kennen bestimmt viele. In Tanjas Fall hätte der Tampon als Grund für die Vergiftung vielleicht früher erkannt werden können, wenn die Ärzte gewusst hätten, dass Tanja ihre Tage hat. Auf Klo spricht sie deshalb mit Maria Popov darüber, wie sich ihr Umgang mit der eigenen Menstruation nach dem toxischen Schock drastisch verändert hat. Das toxische Schocksyndrom ist eine Blutvergiftung, die durch Bakterien ausgelöst wird (meist Staphylokokken). Die Bakterien vermehren sich im Körper und schütten Gifte aus. Auch wenn man sich mit Schnitten oder Rissen verletzt, können die gleichen Bakterien in den Körper gelangen. Meistens bekämpft unser Immunsystem jedoch die ausgeschütteten Toxide und wir bekommen gar nichts davon mit. Wenn ein Tampon lange im Körper bleibt oder viel Blut aufgesogen hat, haben diese Bakterien viel Zeit, sich zu vermehren. Die Toxide, die dann in einer großen Zahl ausgeschüttet werden, können einen toxischen Schock auslösen. Deshalb kann man vorbeugen, indem man Tampons häufiger wechselt oder kleinere Tampons verwendet. Wichtig ist auch: Wenn Grippesymptome während der Periode auftreten, aufmerksam zu sein und die:den Ärzt:in zu informieren, die dann abchecken können, ob es ein toxischer Schock sein kann. Patient:innen geht es oft sehr plötzlich schlecht, mit grippeähnlichen Symptomen. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Wenn die Vergiftung aber weit fortgeschritten ist und die Organe zu stark angegriffen hat, kann es auch sein, dass eine Dialyse notwendig ist. Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes spricht pro Jahr in ganz Deutschland von etwa 70 bis 80 Menschen, bei denen die Diagnose TSS gestellt wird. Die Hälfte der Menstruierenden benutzen Tampons. Deshalb wird das toxische Schocksyndrom vor allem auch in Verbindung mit Tampons beobachtet. Aber auch alle anderen Periodenprodukte, die das Blut in der Vagina sammeln (z.B. Menstruationstassen, Softtampon), wo sich Bakterien vermehren können, können theoretisch einen toxischen Schock auslösen. Quellen: https://www.researchgate.net/profile/Annelies_Zinkernagel/publication/281566176_CME_Grampositives_toxisches_Schocksyndrom/links/582ae87c08ae102f071ff880/CME-Grampositives-toxisches-Schocksyndrom.pdf https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/infektionen/bakterielle-infektionen-grampositive-bakterien/toxisches-schocksyndrom https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4556184/ https://www.cfp.ca/content/57/6/e208.full#corresp-1 Redaktion und Regie: Linda Huber Redaktionsleitung: Maria Popov und Linda Huber Moderation: Maria Popov Kamera: Vincent Schnitt: Katharina Frucht #AufKlo Zwei Menschen. Eine Klokabine. Und endlich mal Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen: Über Mode und Menstruation. Über das erste Mal und über Schokokuchen. Über dicke Körper und Schmalspurrapper. Wir begeben uns ins Dazwischen, lieben und leben den Bruch. Folgt uns auf …Facebook: https://www.facebook.com/aufklo ...Instagram: https://www.instagram.com/aufklo YEAH! Wir gehören auch zu #funk. Schaut' da mal rein: YouTube: https://youtube.com/funkofficial Web-App: https://go.funk.netFacebook: https://facebook.com/funk

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