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Staffel 1 - Episode 1

3. Mai 2022

Chats mit “Heimu”: Wieso treibt ein Mensch andere in den Suizid? | Der Fall Brunhold S.

⚠️ Content Note: In diesem Video geht es um sexualisierte Gewalt und um Suizid. Bitte schau es dir nur an, wenn du dich stabil genug fühlst. Oder schau es dir gemeinsam mit einer Person an, der du vertraust. Informationen zu Beratungsstellen findest du weiter unten in der Description. Limburg, März 2022: Brunhold S. steht vor Gericht. Er soll in Selbsthilfeforen für depressive und suizidgefährdete Menschen junge Frauen gesucht haben, um sie in den Suizid zu drängen. Brunhold S. ist gefährlicher sexueller Sadist. Und die Liste seiner Straftaten und Prozesse gegen ihn ist lang. Von 1987 bis 2022 steht er insgesamt vier Mal vor Gericht. Im März 2022 wird ihm am Landgericht Limburg Mord, versuchter Mord und Sich-Bereiterklären zum Mord vorgeworfen. Wie das Urteil ausfällt und was gefährlicher sexueller Sadismus ist, erklärt Kriminalpsychologin Lydia Benecke im Video.

Der Fall

Die Hosts von Der Fall wollen Psyche von Opfern und Täter:innen verstehen und fragen nach dem gesellschaftlichen Zusammenhang.

Der Fall gibt es auch hier:

Was heißt das?

Staffel 1 - Episode 1

3. Mai 2022

Chats mit “Heimu”: Wieso treibt ein Mensch andere in den Suizid? | Der Fall Brunhold S.

⚠️ Content Note: In diesem Video geht es um sexualisierte Gewalt und um Suizid. Bitte schau es dir nur an, wenn du dich stabil genug fühlst. Oder schau es dir gemeinsam mit einer Person an, der du vertraust. Informationen zu Beratungsstellen findest du weiter unten in der Description. Limburg, März 2022: Brunhold S. steht vor Gericht. Er soll in Selbsthilfeforen für depressive und suizidgefährdete Menschen junge Frauen gesucht haben, um sie in den Suizid zu drängen. Brunhold S. ist gefährlicher sexueller Sadist. Und die Liste seiner Straftaten und Prozesse gegen ihn ist lang. Von 1987 bis 2022 steht er insgesamt vier Mal vor Gericht. Im März 2022 wird ihm am Landgericht Limburg Mord, versuchter Mord und Sich-Bereiterklären zum Mord vorgeworfen. Wie das Urteil ausfällt und was gefährlicher sexueller Sadismus ist, erklärt Kriminalpsychologin Lydia Benecke im Video.

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vor 2 Monaten12:50

Wie gefährlich ist es heute als Prostituierte in Hamburg? | Der Fall Fritz Honka

Es ist der 17. Juli 1975. Ein Dachstuhl im Hamburger Stadtteil St.Pauli brennt. Dabei werden vier verkohlte und zerstückelte Frauenleichen gefunden. Der unscheinbare Mieter, der 40-jährige Nachtwächter Fritz Honka, wird schnell festgenommen. Wie sind die Frauen ums Lebens gekommen? Und wer waren sie? Kaum einer vermisst sie nach ihrem Verschwinden. Es sind Frauen aus dem Hamburger Milieu der oft obdachlosen Prostituierten, die alkoholabhängig in den Bars sitzen, zum Beispiel in der Kneipe “Zum Goldenen Handschuh”. Frauen, von denen Männer wie Honka denken, sie können mit ihnen machen, was sie wollen. Honka verbringt seine Freizeit in diesen Kneipen, trinkt sich dort in die Bewusstlosigkeit, nimmt die Prostituierten von der Reeperbahn tagelang mit zu sich nach Hause - und tötet letztendlich vier Menschen. Heute ist der Name Fritz Honka so etwas wie eine popkulturelle Referenz: Bücher, Filme, Tourist:innen in Honkas Stammkneipen und vor seinem Haus - quasi Kultstatus für den Täter. Um die Opfer Gertrud Bräuer, Anna Beuschel, Frieda Roblick und Ruth Schult geht es kaum. Unsere Host und Psychologie-Studentin Chantale fragt sich, warum Menschen einfach so vergessen werden können, dass sie nirgends vermisst werden. Wäre solch ein Verbrechen heute noch möglich? Sind insbesondere Prostituierte auch heute noch dem Gesetz der Straße ausgesetzt und schutzlos gegenüber Menschen wie Fritz Honka?

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