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26. März 2021

Lässt sich das Virus berechnen?

Nachdem die Oster-Ruhetage gestern wieder gekippt wurden, hielt der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine Pressekonferenz. Darin verteidigte er die Entscheidung von Angela Merkel und der Ministerpräsident:innen-Runde. Er verwies aber auch auf die teilweise schwierige Umsetzung von Beschlüssen im eigenen Bundesland, wenn wichtige Fragen dazu noch nicht geklärt seien. In dem Kontext sagte er auch, dass das Corona-Virus schwer zu berechnen sei. Aber: Corona schwer vorhersehbar? Das sehen viele Expert:innen schon länger ganz anders. Erst gestern machte der Chef des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler zum Beispiel wieder klar, dass der Anstieg der Fallzahlen nur durch einen neuen Lockdown gestoppt werden könne. Auch der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, drängt darauf. Seit einem Jahr informiert er über Prognosen zur Entwicklung des Virus, die bislang meist zuverlässig waren. Auf der Bundespressekonferenz am vergangenen Freitag machte er wieder deutlich: Aus rein epidemiologischer Sicht würde ein schneller, harter und dafür kürzerer Lockdown am meisten Sinn machen.

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Nachdem die Oster-Ruhetage gestern wieder gekippt wurden, hielt der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine Pressekonferenz. Darin verteidigte er die Entscheidung von Angela Merkel und der Ministerpräsident:innen-Runde. Er verwies aber auch auf die teilweise schwierige Umsetzung von Beschlüssen im eigenen Bundesland, wenn wichtige Fragen dazu noch nicht geklärt seien. In dem Kontext sagte er auch, dass das Corona-Virus schwer zu berechnen sei. Aber: Corona schwer vorhersehbar? Das sehen viele Expert:innen schon länger ganz anders. Erst gestern machte der Chef des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler zum Beispiel wieder klar, dass der Anstieg der Fallzahlen nur durch einen neuen Lockdown gestoppt werden könne. Auch der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, drängt darauf. Seit einem Jahr informiert er über Prognosen zur Entwicklung des Virus, die bislang meist zuverlässig waren. Auf der Bundespressekonferenz am vergangenen Freitag machte er wieder deutlich: Aus rein epidemiologischer Sicht würde ein schneller, harter und dafür kürzerer Lockdown am meisten Sinn machen.

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