funk ist ein Angebot von

ard

und

zdf
Seite wird geladen

13. Juli 2018

Zeugen Jehovas Aussteiger: So schwierig ist der Ausstieg! | Wann wird Glaube zu extrem? Folge 4

Wie schwierig ist es, bei den Zeugen Jehovas auszusteigen? Um diese Frage zu beantworten, habe ich mich mit dem Zeugen Jehovas Aussteiger Krish getroffen. Krish kam bereits mit vier Jahren in die Glaubensgemeinschaft, da zu diesem Zeitpunkt seine Mutter Anhängerin der Zeugen Jehovas wurde. Bis zu seinem 25. Lebensjahr war er aktives Mitglied der Zeugen Jehovas und besuchte jede Woche dreimal die Treffen – nicht immer freiwillig! Denn Druck und Kontrolle stehen bei den Zeugen Jehovas an der Tagesordnung: Verpasst man Treffen und bringt sich nicht genug ein, kommt es zu Gesprächen über das unpassende Verhalten. Der ausschlaggebende Punkt für den Ausstieg bei den Zeugen Jehovas war dann aber letztendlich ein anderer: Irgendwann dachte sich Krish, dass er Menschen nicht nur auf den Glauben reduzieren möchte – seiner Meinung nach machen die Zeugen Jehovas aber genau das! Und das zeigte sich auch nach seinem Austritt: Seine vermeintlich guten Freunde, die er in der Glaubensgemeinschaft hatte, grüßten ihn nicht mehr und wechselten sogar die Straßenseite, wenn sie ihn sahen – Krish wurde komplett ignoriert! Ein Austritt bei den Zeugen Jehovas bedeutet somit, dass dein soziales Umfeld von einem auf den anderen Tag einfach wegbricht. „Genau diese Regel macht die Glaubensgemeinschaft so gefährlich.“, erzählt mir der Zeugen Jehovas Aussteiger. Wie es ihm heute geht und wie er die Glaubensgemeinschaft mittlerweile sieht, erzählt er mir im Video „Zeugen Jehovas Aussteiger: So schwierig ist der Ausstieg wirklich!“.

Die Frage

Die Frage

Wie komme ich mit dem Tod klar? Was ist geil an Fetischen? Franks Reportagen suchen Antworten, stellen besondere Menschen vor.

Die Frage gibt es auch hier:

Was heißt das?

13. Juli 2018

Zeugen Jehovas Aussteiger: So schwierig ist der Ausstieg! | Wann wird Glaube zu extrem? Folge 4

Wie schwierig ist es, bei den Zeugen Jehovas auszusteigen? Um diese Frage zu beantworten, habe ich mich mit dem Zeugen Jehovas Aussteiger Krish getroffen. Krish kam bereits mit vier Jahren in die Glaubensgemeinschaft, da zu diesem Zeitpunkt seine Mutter Anhängerin der Zeugen Jehovas wurde. Bis zu seinem 25. Lebensjahr war er aktives Mitglied der Zeugen Jehovas und besuchte jede Woche dreimal die Treffen – nicht immer freiwillig! Denn Druck und Kontrolle stehen bei den Zeugen Jehovas an der Tagesordnung: Verpasst man Treffen und bringt sich nicht genug ein, kommt es zu Gesprächen über das unpassende Verhalten. Der ausschlaggebende Punkt für den Ausstieg bei den Zeugen Jehovas war dann aber letztendlich ein anderer: Irgendwann dachte sich Krish, dass er Menschen nicht nur auf den Glauben reduzieren möchte – seiner Meinung nach machen die Zeugen Jehovas aber genau das! Und das zeigte sich auch nach seinem Austritt: Seine vermeintlich guten Freunde, die er in der Glaubensgemeinschaft hatte, grüßten ihn nicht mehr und wechselten sogar die Straßenseite, wenn sie ihn sahen – Krish wurde komplett ignoriert! Ein Austritt bei den Zeugen Jehovas bedeutet somit, dass dein soziales Umfeld von einem auf den anderen Tag einfach wegbricht. „Genau diese Regel macht die Glaubensgemeinschaft so gefährlich.“, erzählt mir der Zeugen Jehovas Aussteiger. Wie es ihm heute geht und wie er die Glaubensgemeinschaft mittlerweile sieht, erzählt er mir im Video „Zeugen Jehovas Aussteiger: So schwierig ist der Ausstieg wirklich!“.

195 Videos
vor 1 Monat12:50

Borderline: Mein Leben mit psychischer Erkrankung | Muss ich Angst vor der Psychiatrie haben? Update

TRIGGERWARNUNG: In diesem Video geht es um das Leben von Menschen mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung - auch Borderline-Persönlichkeitsstörung genannt - und um selbstverletzendes Verhalten. Wenn es euch mit diesen Themen nicht gut geht, dann schaut euch das Video bitte nicht (alleine) an. Sollte das so sein, dann ist es außerdem ganz wichtig, dass ihr darüber mit jemandem sprecht. Zum Beispiel könnt ihr bei der Telefonseelsorge anrufen: 0800 111 0 111. Dort ist rund um die Uhr jemand zu erreichen, kostenlos und anonym. ------ „Muss ich Angst vor der Psychiatrie haben?“ – auf diese Frage hat Reporter Michael vor knapp drei Jahren versucht, Antworten zu finden. Dafür hat er auch Jenny begleitet, die eine Borderline-Persönlichkeitsstörung hat und deshalb schon mehrfach in Behandlung in einer Klinik war. Jetzt trifft sie sich mit Frank. Er möchte wissen: Wie geht es ihr inzwischen? Was hat sich seit dem letzten Dreh verändert? Welchen Umgang hat sie mit ihrer psychischen Erkrankung gefunden? Jenny erzählt Frank, dass die beiden Filme mit ihr hier auf dem Kanal in ihrem Leben einiges ausgelöst haben - denn auf einmal meldeten sich bei ihr viele Menschen, die ebenfalls mit einer psychischen Erkrankung zu kämpfen haben und fragten sie um Rat. Dadurch wurde ihr klar: darüber muss mehr gesprochen werden! Auf ihrem Instagram-Account @limelu steht sie deshalb für einen offeneren Umgang mit dem Thema „psychische Krankheiten / psychische Gesundheit“. Mittlerweile schreibt sie sogar ein Buch darüber und hält regelmäßig Vorträge.

funkfunk